Donnerstag, 8. Mai 2008

Light in my Darkness





Erst elf Uhr morgens, und schon ist klar, dass das nicht mein Tag sein kann. Mein Mac macht Zicken beim Starten: Erst eine kleine, dreimalige Bootschleife (incl. komischer Geräusche) bis zur Startfanfare und zurück (bei schwarzem Bildschirm), dann doch gemächliches Hochfahren, dann relative Normailtät. Sichere alles Wichtige. Fahre ihn runter. Beim nächsten Start muss ich mehrfach auf den Einschaltknopf drücken, bis was passiert. Der Mac sagt im Profiler: Bin in Ordnung. Das Festplattendienstprogramm sagt: Die Festplatte ist in Ordnung. Fahre runter. Hänge den Mac minutenlang vom Stromnetz ab. Dasselbe Spiel: der Rechner startet erst beim x-ten Drücken auf den Einschaltknopf (ganz neue Bedeutung von OS X?) Fahre runter. Nochmal abhängen vom Netz. Der Rechner startet normal. Seltsame Windowsgefühle beschleichen mich. Alterserscheinungen bei einem drei Monate alten Computer? Festplatte am Abkacken? Die Rache von Steve Ballmer (1 | 2), der sich jetzt auf Voodoo verlegt hat? Bitte alles ganz normal bleiben jetzt. Ich will keinen Servicepogo. War doch alles so schön. Bitte nicht.

Und dann komme ich hierher, und mein Weblog sieht so dermaßen geschissen aus, dass mir ganz blümerant zumut wird. Doppelte Datumszeilen, ein Layout zum Weinen (und ich bin da ja nicht empfindlich), eine Gesamtgestaltung, die ich so nicht bestellt habe. Vielleicht hat das ja mein Mac getan, insgeheim, und sich dann daran verschluckt. Kann es sein, dass ich mich zum Strukturkonservativen entwickele? Der immer nur will, dass alles so bleibt wie es war, normal/funktional? Wer hilft? Soll ich vielleicht einfach wieder ins Bett gehen? Draußen ist so schönes Wetter.