Deutsche Heldinnen. "Rike Wolkenstein". Zäh wie Leder. Spezialschuhe. Indische Holzfiguren hätts gegeben. Trotz Krankschreibung gekommen, um zu gewinnen.






die osthoff schon wieder?

langsam is aber genug damit!


Gut gegeben!


Zur Osthoff gab's ja bislang schätze ca. einen angemessenen journalistischen Beitrag.



Ich will verstehen, und zwar nicht nur, was hier (im Irak und bei uns bezüglich des Irak) eigentlich los ist – ich will auch verstehen, was Susanne Osthoff uns sagen wollte; und ich denke, man kann das auch.

Da bin ich immer mehr im Zweifel.


Ich finde das sehr schön. Weil es ihr offensichtlich nicht um Ruhm und Ehre geht, sondern um die Freude am Laufen, die Freude am Tun.


Au weia.


Irre ich mich, oder ist Laufen nicht – lediglich beschleunigtes – Nichtstun?


laufen ist langweiliger als nichts tun. man kann kein buch dabei lesen. nutzlos.


Da schließ ich mich fragmente an. Was Journalisten und Beobachter und was weiß ich wer alles daraus machen, steht auf einem anderen Blatt. Ab und zu sich verausgaben kann sehr angenehm sein...


Ach komm, Wednesday. Da guckt doch der Wahn aus jedem Knopfloch, egal wie es aufbereitet wird.


wer sich verausgaben will, soll eine runde fussball spielen, oder meinetwegen squash, oder schwimmen. diese lauferei ist doch nur noch selbstgeisselung. das kann man dann doch anders haben, auf knien rutschend, mit einem bueschel brennesseln in der hand auf dem weg nach lourdes oder so. ist vielleicht auch gut fuer das leben danach.


Mal ganz ehrlich: Darin (aber fast nur darin) halte ich's mit dem alten Churchill: NO SPORTS.


Fettnäpfchen No. II

Ich verstehe es nicht. Zum einen, was hat "Sport" mit der Freude an Bewegung zu tun? Oder denkt die deutsche Linke bei jeder scheinbar überflüssigen Bewegung an die Ertüchtigungsfanatiker der dt. Vergangenheit, und hat deshalb Bedenken?

Ich verstehe auch nicht, wieso ein Unterschied gemacht werden soll zwischen Squash und Laufen. Beides sind meines Wissens Abläufe, die man für sich macht, also keine Mannschafts- oder Paarsportarten.

Ich finde es zudem seltsam, daß man einem hier die Empfehlung gibt, doch besser auf den Knien quasi in die Hölle zu rutschen...


@mutant: oh nein. Fußball wäre ja nun die zu allerletzt vorstellbare Alternative zum Laufen, oder zu überhaupt irgendetwas. Wer so läuft wie die thematisierte Dame, dem geht es wohl in der Tat, wie wednesday nicht völlig zu Unrecht andeutet, um Bewegung und Verausgabung ohne Sozial- und Kommunikationszwang, ohne den Zwang, sich auf irgenwelche Menschen einzulassen, je nachdem ganz ohne solchen zu begegnen. Dazu mag das Laufen einer langen Strecke, wer's mag, in der Tat geeignet sein. Als Sport hingegen hat es, erst recht in der hier beobachteten Extremform, pathologische Züge. Allein für die körperliche Eignung, an solchen Veranstaltungen nur teilzunehmen, bedarf es ja eines über lange Zeit hinweg an den Tag gelegten Suchtverhaltens, da fängt man irgendwie an, und s^Hläuft dann immer größere Strecken. Und wenn man dann zwei Abende nicht gelaufen ist, dann spielt der Körper verrückt und man meint, man wäre krank, dabei ist's der Entzug. Gesund ist das nicht.

@neo42: Ja. Leider erreiche ich jetzt verschärft das Alter, da ich mich entscheiden muss, entweder mit was Sportähnlichem anzufangen oder mit Essen und Trinken aufzuhören.


Mein Reden.