Sie erzählt: ihre Kollegin schreibt die Überstunden nicht mehr auf, denn ihr "ist das peinlich".
goncourt,
Sonntag, 5. Februar 2006, 17:30
Das muß ein Sprichwort sein: ich kenne den Satz nämlich auch. [Maximen und Sentenzen heute]
MH,
Sonntag, 5. Februar 2006, 17:41
Man fragt sich nach der Natur der Pein. Ist es das Aufschreiben? Das Einfordern? Die Konfrontation mit der eigenen Willfährigkeit?
sakanachan,
Sonntag, 5. Februar 2006, 17:44
die mit dem aufschreiben implizierte unzufriedenheit, trotz des arbeitsplatzes? undank, quasi.
goncourt,
Sonntag, 5. Februar 2006, 17:50
Es könnte vielleicht nach Gier aussehen ("Die Stunden will ich alle wieder zurück") oder nach 'Kleinlichkeit im Engagement'. (Uns ist neulich durch die Blume vorgeworfen worden, wir würden die Kunden gegen die Chefetage mobilisieren — weil die Kunden uns für unterbesetzt hielten.)
etcpp,
Sonntag, 5. Februar 2006, 18:00
Das ist die Angst, nicht zu genügen.
Weit verbreitet. Todtraurig.
Weit verbreitet. Todtraurig.
xyll,
Sonntag, 5. Februar 2006, 18:31
Es ist kleinlich, für die paar Euro Formulare auszufüllen, Unterschriften einzuholen, Formulare einzureichen, dann die Abrechnung kontrollieren... Ich kann das auch nicht, und deswegen mache ich keine Überstunden. Eh besser.
kranich05,
Montag, 6. Februar 2006, 20:34
Dumme Frage vielleicht: Überstunden zu machen oder nicht, kann man sich das so einfach aussuchen?
mlxl,
Mittwoch, 8. Februar 2006, 12:14
Immerhin GIBT es noch die Möglichkeit solche Stunden aufzuschreiben. Anderswo gibt es schon gar keine Überstunden mehr (weil alleine der Begriff setzt ja eine Normalarbeitszeit o.ä. voraus)