Bildquelle. Woher die Schwarzweissphotos (1 | 2 | 3 | 4) der letzten Tage stammen? Von dem stillgelegten Kalibergwerk Buggingen (Südbaden). Martin Grohmann sandte sie mir zu, weil er davon ausging, sie könnten mich interessieren. Recht hat er, denn ich bin im Zug meiner Recherchen zu Das geflügelte Rad dazu gekommen, mich für Industriedenkmäler zu interessieren. Die fotografierten Schienenstränge etc. sind verschwunden, in Buggingen erinnert heute nichts außer der Abraumhalde und einem Museum an das Bergwerk. Nizkor weiß von elf polnischen Jugendlichen, die 1944 der Gestapo in Mülhausen (Mulhouse) überstellt wurden, weil sie Buggingen ohne Erlaubnis verlassen hatten. Es kann angenommen werden, dass sie Zwangsarbeiter im Bergwerk waren.

Panorama zum Kalisalz-Kammerbau.

Der stille Protest der Fotografen.






Aha!

Also doch interessant!


Re: Aha!

Für mich schon. Aber was mich interessiert, löst bei anderen Nischenalarm-rot aus. Andererseits Brecht: Wer seine Lage erkennt, wie kann der aufzuhalten sein?Demnächst mehr in diesem Theater zu Industriedenkmälern, Regionalbezug Saarland.


Re: Aha!

Mehr Nischenalarm-rot, bitte!