Easy Umstieg? Es ist ... sonderbar. Mein quasiantiker Farbdrucker (Canon i865) - erkannt und eingebunden. Alle externen Festplatten sowieso (TimeMachine habe ich zunächst außen vor gelassen, dafür wird wohl eine gigantische Firewire-Platte sinnvoll sein). Dass man allerdings die externen Platten vor dem Abziehen der Verbindung "auswerfen" muss, lahmt doch ein wenig. Es nützt wahrscheinlich der Datensicherheit, aber XP war da komfortabler. Mein Newton - nach ewigem Herumgezocke mit Bluetooth habe ich NCX und auf die serielle Spur gebracht - mithilfe eines USB to Serial-Adapters von DeLock. Das funktioniert nie und nimmer, dachte ich, aber es funktioniert wie für den iMac und den Newton gemacht. Für den Transfer vom Text zum iMac und den von Newton-Packages in die andere Richtung reicht die Übertragungsgeschwindigkeit allemal. Bleibt noch der wirklich antike Laserdrucker (HP 1100A), den ich auf ähnlichem Weg zur Kooperation einladen will. Wünscht mir Glück.

Manchmal sitze ich vor dem iMac und denke: Oh wie schön (Cover Flow, Exposé, Installation und Deinstallation von Programmen). Die Mighty Mouse hat mir gleich Sinn gemacht. Dann wieder frage ich mich: Wo ist alles? Wo ist es hin? Ich will nach der Installation eines Programmes wissen, wo es sich aufhält, das gibt mir so ein falsches Gefühl von Souveränität. Schier verzweifelt daran, dass ich Firefox einfach nicht mehr fand. Ich hatte ja das Icon nicht einfach in den Anwendungsordner gezogen, sondern weiß der Fuchs wohin, und dann war es auch fort. Fort. Hat es geschadet, Firefox noch einmal zu installieren? Ich weiß es nicht. Ich kann es auf jeden Fall nutzen. Man hat da so eine feine Tastenkombination zur Vergrößerung des Schriftgrads. Geriatrische Probleme am Bildschirm. Ich habe mir übrigens auch den Downloads-Ordner bereits vom Dock weggeschossen. Weiß nicht wie. Wie kriegt man ihn da wieder hin? In Stapelform? Fand das sehr praktisch.

Apropos Bildschirm. Fotos, Internet-Filmchen - ein Genuss. Schriften und DVDs - leichte Enttäuschung. Das hat mit Auflösungen, Encoding, Schriftenglättung und so einem Kram zu tun, ahne ich. Aber es wär schon schön gewesen, an einem so prima Bildschirm DVDs anschauen zu können, ohne über die Darstellungsqualität die Stirn zu runzeln.

VLC tut nicht, was es soll. Anscheinend ist das von iMac-Generation zu iMac-Generation verschieden. NeoOffice - feine Sache, so ein gigantisches freies Office-Paket. Wenn es aber die einwandfreie Umwandlung von DOC- in RTF-Dateien nicht beherrscht, kriege ich so meine Zweifel. Bean kann das. Vielleicht bleibe ich bei Bean. Quicksilver ist mir ein komplettes Rätsel. Vielleicht löse ich dieses Rätsel noch. OnyX macht sofort einen guten Eindruck. Jetzt muss noch Gimp drauf. Und GnuPG. Und all das andere.






Hm. VLC war bei mir immer extrem magenfreundlich. NeoOffice mochte ich nie. Der native Port von OOo auf den Mac kommt nicht voran.


Fremder in einem fremden Land

• Firefox: Wenn Du ihn nicht an irgendeine abstruse Stelle gezogen hast, dürfte Spotlight ihn finden. ⌘↩ oder ⌘Klick im Spotlight-Menü zeigt Dir dann die Fundstelle an, anstatt den Fund zu öffnen.

• Der Download-Order: Einfach wieder rechts vom Zebrastreifen ins Dock ziehen, einen Hauch warten, dann steht er wieder als Stapel bereit. Wie auch jeder andere Ordner auch.

• Das mitgelieferte TextEdit hat mir bislang Hilfe¹ bei der Doc-zu-RTF-Konvertierung geholfen – vielleicht reicht es für Dich auch aus.

• Schriftglättung … nun ja, das ist viel Geschmackssache; Microsoft und Apfel haben da unterschiedliche Philosophien. Eventuell fummelst Du etwas in den Systemeinstellungen rum.

¹ Huch.


Ja. TextEdit ist mächtiger als er aussieht. Kann imho sogar mittlerweile mit OOXML (würg) umgehen. Ich hab auch viel mit TextEdit geschrieben. Für kleinere Geschichten gehts.


Diesen Eindruck, dass alles irgendwo unter der Haube ist, hatte ich auch, irritierte mich auch. Beispiel Html-Dateien: man muss sie als "Paket" öffnen, zumindest anfangs musste ich das, als ich mit meiner Arbeitseinrichtung noch nicht so weit war.

Besonders blöd beim Editieren von .htaccess-Files, die das System vor mir schützen will, obwohl sie mit dem System nichts zu tun haben.

Ansonsten finde ich das eigentliche File-System, so ich nicht den Terminal benutzen will, bei mir unter "Macintosh HD".

Man kann übrigens beliebige Ordner in die Seitenleiste des Finders ziehen.

Quicksilver: ich schiebe alle Programme in den Programme-Ordner. Dann Ctrl+Leertaste, und die ersten zwei Buchstaben des Programms reichen schon. Damit entfällt für mich die Notwendigkeit weiterer Hierarchien, auf die ich bei Windows angewiesen war.

Wenn Du übrigens als erstes einen Punkt in das obere Feld von QS eingibst, ändert es sich in ein Texteingabe-Feld. Im unteren Feld dann kannst Du schreiben, was Du mit dem Text machen willst - z.B. Mailen, oder als Termin in den Kalender packen (einige Programme bieten eine Schnittstelle zu Quicksilver an).

Ich selbst nur einen winzigen Teil davon kennengelernt. Das hier sprudelt über vor Tutorials.

Was Du schreibst, mit DVDs und Schriften, überrascht mich. War hier (Macbook) von Anfang an brillant. Meine Probleme mit dem Einstieg hatten eher mit den Farbprofilen zu tun (am Mac ein Thema für sich), und mit der Frage, wo zum Teufel ich utf-8 als Standard-Encoding einrichten kann.


Tim, micro, goncourt: danke. Habe den Eindruck, dass Gimp mir liegen könnte. bei dem Canon i 865 habe ich festgestellt, dass er zwar eingebunden wird, aber nur unzureichend - offenbar kann man nur im Standadrmodus drucken und nciht mit der besten zur Verfügung stehenden Qualität. Canon bietet einen eigenen Treiber an, den ich nachinstalliert habe, aber das brachte nichts, offenbar wurde der alte beibehalten. Wie geht denn so ein Treiberwechsel in OS X?


Hm, ich habe den gleichen Drucker. Ehrlich gesagt habe ich auch noch nicht durchschaut, ob ich mit dem Treiber vom Mac oder dem von Canon (unter der Maske vom Mac) umgehe — aber die Qualität kann ich auswählen:

Du kannst im Druck-Dialog die Option "Erweitert" einstellen. Dort kannst Du unter "Voreinstellungen" "Foto auf Fotopapier" wählen. Im Feld darunter dann z.B. "Farboptionen", "ColorSync" (der Farbmanager vom Mac) oder auch Layout. Da öffnen sich dann etwas bessere Dialoge. Die Einstellungen kannst Du auch als eigene Voreinstellungen abspeichern.

Zugegeben, bei mir ist das bisher auch noch experimentell. Ich benutze inzwischen Lightroom, was auch für Druckaufträge ziemlich gut ist.


druckertreiber sind son maennerhobby, da kann ich nix zu sagen (ich drucke nicht, bzw ist mir egal wie das aussieht, sofern es nicht auf der arbeit fuer ne agentur o.ae. ist und da hat man ja eh ganz anderes material stehen. mein lieblingsdrucker war immer der: ) gimp? nicht wirklich, oder? das ist so, ihhh, aehhhh, uhhhh, haesslich und schlimm zu bedienen. baeh. da macht die arbeit noch weniger spass. ich mag graphic converter bzw wenns schnell gehn soll skitch.


@goncourt: Du kannst im Druck-Dialog die Option "Erweitert" einstellen. Dort kannst Du unter "Voreinstellungen" "Foto auf Fotopapier" wählen. Im Feld darunter dann z.B. "Farboptionen", "ColorSync" (der Farbmanager vom Mac) oder auch Layout. Da öffnen sich dann etwas bessere Dialoge. Die Einstellungen kannst Du auch als eigene Voreinstellungen abspeichern.

Das bringt leider nichts, weil bei mir unter den eigentlichen Qualitätsvoreinstellungen für den Drucker nur "Standard" und "Last Used Settings" möglich ist - Dabei kommt unter allen Umständen nur Standardqualität heraus. Easy Photo-Print weist einen sogar ausrücklich darauf hin, man solle die Einstellung "Standard" wählen, ansonsten würde das Bild nicht ordnungsgemäß gedruckt. In den Systemeinstellungen für den Drucker kann man das anscheinend auch nicht ändern. Vielleicht hab ich was übersehen. Was mich stutzig macht: Die Sprache bei dem Print-Dialog ist immer Englisch, obwohl der Treiber, den ich nachinstalliert hab, angeblich eingedeutscht war.


Hast Du mal auf den ▼ im Druckdialog geklickt? Das ist das Apple-Symbol für »Erweiterte Einstellungen in Dialogen«. Dort dürftest Du dann das finden, was Goncourt meint.

Dialoge unter OS X, auch Standarddialoge wie »Öffnen« oder »Speichern« oder eben auch »Drucken« haben immer die Sprache der jeweiligen Anwendung. Wie diese keine deutsche Lokalisierung hat isses halt deren Standardsprache, also eigentlich immer Englisch. Hast Du mal mit anderen Anwendungen verglichen?


Hast Du mal auf den ▼ im Druckdialog geklickt?

Bean öffnet diesen Dialog standardmäßig so.

Hast Du mal mit anderen Anwendungen verglichen?

Ja, jetzt habe ich mal den TextEditor genommen. Auch dort finde ich unter "Voreinstellungen" nur "Standard", "Zuletzt verwendete Einstellungen" und "Sichern unter". Der Versuch, unter Bean durch "Quality & Media"-Manipulation ein "Top-Quality Photo" auf "High-Resolution-Paper" zu drucken, brachte keine Verbesserung, deswegen nehme ich an, dass das auch auf Deutsch unterm TextEditor nicht anders ist. Aber einen Versuch ist es mir noch wert. Später mehr.


Sind denn unter "Systemeinstellungen" -> "Drucker" mehrere Geräte angegeben? Könntest Du hier nicht einen entsprechenden Drucker als Standard setzen? Oder ggf. manuell den Canon-Treiber hinzufügen und als Standard setzen? (Die Treiber-Datei lässt sich ja im Finder über i865 oder auch BJPrinters finden, ich glaube, in Library oder in $User/Library). Hier jedenfalls werden die Druckertreiber verwaltet.


Sind denn unter "Systemeinstellungen" -> "Drucker" mehrere Geräte angegeben?

Nein. Ich habe jetzt durch "Drucksystem zurücksetzen" den Drucker rausgeschmissen, und noch einmal den von der Canon-Homepage heruntergeladenen Treiber installiert. No difference. Wahrscheinlich muss ich mich von Photo-Qualität bei diesem Drucker verabschieden. Schade.


Ich würde gern helfen und habe nochmal auf meinem alten iBook nachgesehen, weil ich auch einen Canon-Drucker habe, aber bei meinem S520 ist alles okay und ich kann alles auswählen, aber der ist auch etwas neuer.


Mist. Irgendwo habe ich gerade flüchtig noch was von Gimp-Treibern als Alternative gelesen, ich weiß nicht, ob das hilft.

Bei mir ist der gleiche Drucker ohne weiteres eingerichtet; allerdings unter Tiger. Canon ist nicht gerade die Krönung, was Nicht-Windows-Systeme angeht, das weiß ich von meinem Scanner (unter Ubuntu gar nicht, unter Mac umständlich)


Ich habe langsam den Verdacht, dass das alles gar nicht mit den Treibern zu tun hat, sondern mit dem Drucker. Ein bestimmtes Bild, das ich jetzt drei mal hintereinander ausgedruckt habe, wurde mit jedem Durchgang besser. Whatever. Viel lustiger wird die Sache noch mit dem HP 1100A von 1999. Mich erwartet ein USB to Printer-Rodeo.