INSTANT NIRVANA
Montag, 19. Juli 2004
antideutsche
hoeren gute musik?
ach du schande.

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Ausschliesslich Zwölfton-Musik

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"Gruppe Manuela" - den Namen finde ich übrigens klasse. Mir fielen dazu so Sachen ein wie die "Chantal-Müller-Befreiungsfront" und die "m.a.f.i.a" (Münchner Anarchistische Fraktion Innerhalb der Autonomen), die erste bis jetzt nonexistent, die zweite schon lange nicht einmal eine Fußnote der Geschichte.

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eher
so sozialistisches patienten kollektiv...

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Ja mutant, danke.
du kannst mich auch mal!

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<daddy mode on>Jetzt hört aber auf, alle beide.</off>

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Auch Schantal Konopaschke hat Befreiung (und zu deren Realisierung eine Front) verdient!

Ad Sonderforschungsbereich »Antideutsche und Musik«: Es scheint mir, als seien mit Clemens Nachtmann die Neutöner zumindest aus der Bahamas-Redaktion ausgezogen. Im Übrigen hat die Wertmüller-Fraktion (ich kannte mal einen Ex-Anarcho-Stalinisten, der es lustig fand, immer Mehrwertmüller zu sagen) das Abspielen israelischer und amerikanischer Popmusik bei einschlägigen Demonstrationen (statt des bei anderen Gruppierungen gebräuchlichen Klezmer) zum Programm erhoben.

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Herr Parka, ich schlage Ihnen die Gründung der Brigade Schantal Konopaschke innerhalb der Spaß-Antideutschen vor. Beim Tragen von MG und Munition wechseln wir uns ab, beim Schießen auch. Zwischendurch immer mal wieder ein kleiner Witz, das lockert alles schön auf.

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Hedonistische Heilsfront
aber die gibts schon

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Brigade Schantal K.: Sofort dabei. Mit 14 hätte ich gesagt: Jetzt brauchen wir dringend Mitgliedsausweise und Buttons, heute würde ich eher sagen: ein Banner tut Not.

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Eine vorläufige Lösung vielleicht? Man weiß, Vereinigungen i. Gr. müssen sich oft mit Provisorien zufrieden geben, was Ästhetik, Verbandsstruktur und zentrale materielle Ressourcen angeht.

Ich bin nicht mehr so gut in Photoshop.

Tschulliung.

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brigade schantal konopaschke

brigade schantal konopaschke

brigade schantal konopaschke

Ich war noch nie gut in Fotoschopp. (Rand vergessen, hahaha!)

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Ah, das schlägt meinen Ansatz aber um Längen. Sehr schön!

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Sofort dabei!
Jetzt muss aber auch ein Manifest her und mindestens eine Gruppe von der wir uns lossagen.

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Die Forderungen der Parankonkreten waren immer etwas grobschlächtig, aber inhaltlich finde ich sie diskutabel. Parakonkrete Standpunkte könnten ein Anfang sein. Natürlich sagen wir uns von den Deutschen los (zu deutsch). Von den Antideutschen auch, aus demselben Grund. Wer fällt Ihnen noch ein? Ganz wichtig auch: wir müssen jetzt schon den Zeitpunkt der Selbstauflösung festlegen.

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Ich möchte Mitglied werden, aber nur wenn ich sofort wieder ausgeschlossen werde.

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Ich mach mit. Es muß mal wieder ein Ruck gehen... Mir ist eh langweilig.

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Jeder gute Witz / hilft gegen den Fritz!

Manuela und Schantal / sorgen für den rechten linken Drall!

Selbstauflösung, hm, mal sehn ... nach dem Sommer? Erster September ist gut, glaub ich. Anschließend unverzügliche Legendenbildung.

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Darf ich Splittergruppe werden? Bit-täääh!

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Jetzt schon? "BSK-O/AO"?

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Ok. xyll wird ausgeschlossen wg. Spaltertum. Dadurch laut Selbstauskunft sofortiger Beitritt. Findet meinen Beifall, Genossinnen und Genossen, sprachlich gefestigte Kontakte zu marxistischen Tabakhändlern in Italien können uns nur nützen. Don kann kochen und Geschichten erzählen, beides enorm wichtig. mama ist beigetreten durch Selbstverbannerung. Wir haben ein Gürteltier unter uns, die Sektion Prenzlauer Berg (SPB) befindet sich im Aufbau. gHack: Mit unseren Splittergruppen haben wir noch immer gut zusammengearbeitet. Ja, es gab da diesen klandestinen Doppelparteitag in Aalen und Bielefeld, mit all seinen unschönen Ereignissen. Aber das waren die Splittergruppen schuld, nicht wir. bov, deine Lyrik ist umwerfend. Der Klassenfeind schreit schon vor Schmerzen. "Selbstauflösung BSK 1. September" ist notiert. Wir brauchen ein Plakat, ein Lied, einen Wohlfahrtsausschuss. In meinem Geldbeutel sind noch genau 19,50 Euro.

Genosse Bjerg. Ich habe eine Anfrage. Wie bringt man Ihr wunderbares Banner auf so zweckdienliche und formschöne Weise dort hin, wo Sie es stehen haben?

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Was wir auf jeden Fall als erstes brauchen ist eine Kiste Wein.

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*lach*
Vielen Dank für die gute Unterhaltung!

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Nicht lachen, sondern mitmachen! Komm zu den Spaß-Antideutschen von der Brigade Schantal Konopaschke! Die BSK braucht auch dich! @Don - die Befreiung des Getränkestützpunkts (s. oben) wird zeigen, ob wir Pepp haben.

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Auf zur V. Protorationalen!

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Werden wir eigentlich schon vom Verfassungsschutz beobachtet? Wenn nicht, dann müssen wir schnellstens dafür sorgen, sonst nimmt uns doch keiner ernst!

Wegen dem Banner sehen sie mal im ->Skin Editor unter ->main page nach

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Der Verfassungsschutz liest ohnehin sämtliche Weblogs!
blogg.de

FrauenLesbenKomitee für Schantal

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Wer issn einlich Kassenwart, jetz?

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Ich glaube das wollte Genosse MH weiter oben ohne jegliche basisdemokratische Entscheidung an sich reissen. So geht es ja nun nicht!

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Vergeßt bitte nicht, wichtige Dissertationsthemen im Kollektiv abzusprechen.

naturreis und menschliche würde.
schantal konopaschke im zeichen postdeutscher benjamin-rezeption

Vergeßt nicht, 'bitte' wegzulassen.

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socken
kommen hier wieder mal zu kurz.

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Ja, ja, ja und ja. Dies ist schon ein schöner Parteitag, auch dafür können Blogs gut sein. Ein hervorragendes Dissertationsthema: "Gramsci und die Blogosphäre - Virtuelle Parteitage als Faktor im Kampf um die Meinungsmacht" (eingereicht beim Fachbereich Pataphysik an Universität Bielefeld). Hab ich hier "Basisdemokratie" gehört? Haha, gut gelacht, nächstes Thema. FrauenLesbenKomitee - dazu sag ich nur: bei FLK und BSK geht mit dem gender alles klar! Ich bin dafür! Beobachtung durch den Verfassungsschutz? die sollten auf Zack sein, was die Antideutschen angeht, da können wir nicht lange unbemerkt bleiben. kassenwart? Die Kasse wartet!

Nun aber zur Sachdiskussion. Wir sind hier zusammengekommen, um zu diskutieren, wie wir zum Untergang der BRD beitragen können. Als erstes schlage ich vor, dass wir uns generell gegen die Arbeit wenden. Das wird nicht einfach sein für einige von uns, wir sind fleißig, wir sind anal fixiert, wir wollen etwas leisten, wir sind Deutsche. Aber: Gleichzeitig muss uns allen klar sein, dass die Arbeit die Quelle allen Übels ist. Haltungsschäden im seelischen und körperlichen Bereich, Verbrauch schonenswerter Kräfte, Kapitalismus, Unfähigkeit zum Spiel und zum Sex, Hartz und Hölle, Pech und Schwefel, all das beruht auf der Arbeit. Was können wir tun gegen die Arbeit? Wir können sie nicht tun, aber das ist trivial. Das Recht auf Faulheit besteht, wir müssen es nicht ein weiteres Mal ausrufen. Wir müssen gegen die Arbeit aktiv werden. Wir müssen paradoxerweise fleissig gegen die Arbeit sein. Wir kennen den Absentismus, die Rauchpausen, wir kennen die Phasen, in denen wir exzessives Herumgebastel an unseren Computern als Arbeit tarnen, und dabei doch nichts anderes tun, als möglichst viel Chaos herzustellen um möglichst viel Zeit zu verschwenden. Wir kennen das übliche Gepfusche und Geschnipsel, um uns wenigstens zeitweise der Maschinerie zu entziehen. Und wir von der Brigade Schantal Konopaschke haben bereits unsere Selbstauflösung zum 1.9.04 beschlossen. Aber das ist nicht genug. Arbeit will aktiv bekämpft sein, Feuer muss mit Gegenfeuer beantwortet werden. Gestern schrieb ich in mein wirkliches Tagebuch:

Es ist so wichtig, Zeit verschwenden zu können, wenn einem danach ist. Im Getändel wachsen die Gedanken.

Kultur erwächst aus dem Spaziergang. Der Feind scheint alle Trümpfe in der Hand zu halten, wir lesen ja alle Zeitung. Demnächst dann 60-Stunden-Woche bei Löhnen auf Sozialhilfe-Niveau. Aber wir müssen bedenken, dass dieses Geschrei nur eine objektive Tendenz in unserer Gesellschaft verdeckt, die Tendenz zur Arbeitslosigkeit. Das heißt nicht, dass wir nur Sachwalter der zwingenden historischen Entwicklung sind. Wie wir wissen, ist die historische Entwicklung nicht zwingend, der Feind hält die Option des Faschismus immer offen. Wenn gar nichts mehr hilft, hilft die Galeere, und wenn nur im Kreis gerudert wird. Vor diesem Hintergrund folgende Frage: Sind wir für radikale Automatisierung? Und, daraus folgend: Sind wir für Lohnarbeitslosigkeit bei vollem Lohnausgleich? Die Debatte ist eröffnet. Ich muss erstmal zu einem Meeting.

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gramsci?
haha

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Supa, danke für diesen Supabeitrag! Auf das Lachen wird nicht vergessen bei uns Spaß-Antideutschen!

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jetzt sind Sie aber
sehr trotzkijg

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> Kultur erwächst aus dem Spaziergang

Wie halten es die Brigadisten denn so in Sachen Kunscht & Kulduä? Ich meine, "Ästhetische Theorie": Verbrennen, ignorieren, umschreiben?
Und ist der Spaziergang an sich nicht etwas sehr burgeoises? (Ich wollte ja schon immer zu den Bürgerlichen Revolutionären, aber die haben sich bis jetzt einfach noch nicht gegündet.)

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Anal fixiert ist sogar noch untertrieben, laut Bahamas ist, wenn ich mich richtig erinnere anal sadistisch das richtige Wort. Ich bin deshalb für:
Bündnis gegen Anal Sadismus (BgAS)
und:
"Jeder gute Witz / hilft gegen den Fritz!
Manuela und Schantal / sorgen für den rechten linken Drall! "


"Wenn ist das Nunstück git und Slotermeyer? Beiherhund das Oder die Flipperwaldt gersput!"
(wieso fühle ich mich hier eigentlich ständig verarscht?)

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Gegen die Arbeit ist sehr gut. Ich beantrage die Verabschiedung des Steinschen Fluches als offiziellen Fluch der Brigade Schantal Konopaschke.
Er ist klar und wahr. Von geradezu, Verzeihung, narodnikihafter Simplizität. Genossen, Avantgarde hin oder her, wir dürfen nicht zu elitär sein.
Im Übrigen stimme ich allem bisher geäußerten zu.

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Ich stimme dem Antrag zu. Auch sollte uns klar sein, dass Arbeit nicht nur Quelle allen Übels ist, sondern auch eine Quelle aus der immerzu neue Arbeit hervorsprudelt. Mit jedem Tag wird es schwieriger, die Automatismen der Mehrarbeit durch Arbeit aufzuhalten, deshalb ist ein kompromissloses Arbeiten gegen die Arbeit unerlässlich.

gegen die Arbeit aktiv werden, da sind selbst die weitsichtigen Vordenker im CDU-Forum unserer Meinung.

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Sind wir uns eigentlich in Schwitters' Axiom einig, dass nicht etwa der Dadaismus ein kommunistisches, sondern vielmehr der Kommunismus ein dadaistisches Kampfmittel ist? Okay, bei Christiansen würde ich das jetzt auch anders ausdrücken. Aber so unter uns Pastorentöchtern? Weil, sonst hätte ich nicht schlecht Lust, ich meine, das soll jetzt keine Drohung sein -

Mitgliedsausweise wären trotzdem nicht schlecht.

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Ich äh Wir vom sozialistischen Kunstmalerkollektiv (SKK) entsenden unsere solidarischen Grüße an die BSK. Vorwärts, und nicht vergessen: Es gibt kein richtiges Leben im Falschen, das ist wahr, aber es gibt auch kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.

Daher hier ein kleines Gedicht von mir aus der Feder unseres Großen Vorsitzenden:

Deutschland ist nicht gut noch schön
doch ists ist ein Mensch wie Du und ich
und wenn die bunten Fahnen wehn
vergessen wir den Menschen nich.

Wie Norbert Blüm einst zu uns rief
und wir es nicht verstanden:
Ihr Menschen, habt euch alle lieb
sonst werdet ihr zuschanden!

Genossen!

Laßt euch von Alfred Biolek
zu Menschlichkeit verleiten
Seid wie das Wasser weich -
in diesen harten Zeiten

Und laßt euch lieber nicht verhärten,
und teilt mit Sascha Anderson
ein Fleckchen in Wolf Biermanns Gärten.

Achso, apropros Deutschland (ich verlor etwas den Faden im Dunkel der jüngeren Geschichte):
Deutschland ist mein Schirm und Stab
es führt direkt ins Massengrab

O Antideutschland, mein Verlangen,
muß ich um mein Erspartes bangen?

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Gegen Arbeit geht klar. Mitgliedsausweise wären toll, noch toller das Banner auf einem T-Shirt, damit wir unsere Botschaft in die Welt tragen können.

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Wie soll ich das alles nur meiner Mutter erklären?

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Mit Musik geht alles besser.

T-Shirt: dringend! Die Botschaft der Brigade muss auch in meinem Fitnessclub deutlich erkennbar sein! Wenn Schantal da nicht mal auch trainiert.

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Trenen der Rührungk

Ich wusste es: Hier geht es um Ergebnisse.

Wir begrüßen andreaffm und grienhans auf dem konstituierenden Parteitag der BSK. Ästhetische Theorie? Wir sind die ästhetische Praxis, komplett mit ArzthelferInnen und Wartezimmer (alle Kassen). Der Doktor kommt gleich. Was die bürgerliche Revolution angeht: So bürgerlich wie wir war noch selten etwas.

Genosse Parka spricht wichtige Grundsatzfragen an. In meinem nächsten Inputreferat hätte ich die Vereinigung von Kommunismus und Dadaismus zum Codaismus angeregt (nicht zu verwechseln mit Codeinismus). Wir würden damit einen Impuls unserer Vorläuferorganisation Die Anthroponomen aufgreifen, deren Wahlspruch "Steter Tropfen höhlt das Schwein" in mehrfachem Sinn im Codaismus aufgehoben wäre.

Gruppe Manuela: Alle wolln dasselbe, Faschismus in die Elbe. Das BgAS unterstütze ich.

Bov: Mit dem Steinschen Fluch beginnt die Präambel in unserem Basispamphlet "Mach dich locker - Die Brigade Schantal Konopaschke hilft dir dabei!" Das T-Shirt sollte vorne unser Banner und hinten den Spruch "Mach dich locker!" tragen. Hatte Herr ichichich nicht T-Shirt-Erfahrung?

Mama: Sie sagen es.

Tristan: Sie sind Schriftsteller. Ein Schriftsteller hat vermittelnde Funktion, er vermittelt die Massen zur Avantgarde. Erklären Sie Ihrer Frau Mutter, dass sie zur Avantgarde bereits gehört. Ich bin mir dessen sicher, eine Unterredung wie die von Ihnen geschilderte ist BKS-qualifizierend. Wir sind erklärbar.

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Yep.
Bin dabei...

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Das freut mich sehr. Nichts braucht das deindustrialisierte Saarland weniger als die dämliche Androhung neuer Arbeitsplätze, nichts könnte befreiender wirken als die Botschaft, dass Arbeitslosigkeit + Existenzgeld die Geschäftsgrundlage für ausgedehnte Spaziergänge zu allen Tageszeiten und damit die Weiterentwicklung der Kultur sind - und wir wissen, wie sehr das Saarland eine kulturelle Weiterentwicklung nötig hat!

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Nun denn.
In meiner Eigenschaft als Kulturbeauftragte schlage ich vor, dass wir uns nicht nur gegen jede Gruppe wenden, die deutsch im Namen führt, sondern auch gegen die deutsche Rechtschreibreform. Revolution beginnt im Kleinen, Genossen.

Mein Vorschlag zur Hymne:

Brüder, zur Sonne, zur Arbeit, Brüder zum Unsinn empor. Hell aus dem deutschen Vergangnen leuchten unsere Handys hervor.
Seht nur den Zug der Millionen endlos aus Büros quillt, bis unserer Sehnsucht Verlangen Stumpfsinn und Effizienz überschwillt.
Brüder, in eins nun die Hände, Brüder die Arbeit verlacht: Ewig dem Ernst ein Ende, heilig die letzte Schlacht!

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Ich hatte es bisher so verstanden, dass wir grundsätzlich gegen Reformen sind. Stillstand ist Fortschri-

An der Hymne, tut mir leid, muss noch gearbeitet werden. Zum Beispiel sind Sie selbst durch die Formulierungen ja ausgeschlossen. Wo bleiben die Schwestern?

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Wobei »Ausgeschlossener« ja eines der höchsten Parteiämter ist.

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So geht codeistische Dialektik. Einschluss durch Ausschluss! Aber ich muss zugeben, dass ich keine dialektischen Schwestern will, sondern echte. Wenn Brüder, dann Schestern. Ich bestehe darauf.

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Also bitte Schwester
Hammerschmitt, das hatten wir doch oben schon. Aufpassen!
Einschluss durch Auschluss und umgekehrt.
An der Hymne können Sie feilen, bis es passt.
Gemeingut. Gemeindegut. Brigadegut.

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Das hat sich jetzt aber sehr gekreuzt.

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Schwestern, seid umschlungen!
Meine Barrikade ist das Büro.

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ich bitte doch sehr
über allem nicht die belange der anarchosyndikalisten zu vergessen, zu deren vertreterin ich mich hiermit ernenne.

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Splittergruppe von was jetzt?

Ich fasse zusammen, was wir benötigen:

- Ein T-Shört
- Ein Banner
- Eine Barrikade
- Schwestern
- Eine Hymne
- Ein Getränkemarkt zu stürmen
- Codein (man kann nie wissen)

Man müsste eine Kommission haben, die sich nun damit beschäftigt, was zu erst ran kommt. Dabei fällt mir ein, dass die Brigade zwar weiß, wann Ein- und wann Ausschluss ist, aber nicht wer das bestimmt. Brauchen wir erst mal eine Kommission, die bestimmt, wer bestimmt, oder lassen wir uns durch die venusianischen Meister steuern, die nur durch uns, die Brigade sprechen, und nun den Frieden auf Erden bringen?

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Könnte man mal auspendeln oder yogisch erfliegen.

Überhaupt, wie halten wir's mit dem Übersinnlichen? Wenden wir den bekannten Claim »Gott ist das Codein des Volkes« affirmativ, subversiv oder exekutiv an?

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Genau. Wie umgehen mit einem Arbeitserlösungsbegriff?

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vielleicht
mit dem rückgriff auf die kommende prophetische revolution?

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@nanunana: Anarchosyndikalismus ist bei uns immer ein Thema. Revolte auch im Mädchenzimmer schockt die armen Daddies immer! Prophetie ist was für Lutscher. Wissen, nicht glauben!

@don: Wir können optimistisch sein. Vier der sieben Erfordernisse aus Ihrem Lastenheft sind bereits in unserem Besitz.

@parka: Wiederum sticht Ihre Intervention den Verhältnissen mitten ins schwarze Herz. Ich denke, wir gehen selektiv vor, was Gott und das Codein angeht.

@ak: Auch Sie legen mit beispielloser Kühnheit den Finger auf unsere programmatische Wunde. Etwas schlichter hat's neulich ein naher Verwandter benannt: "Was sollen all die Deppen dann machen?"

Ich denke, wir sollten die Planung unserer Auflösungsfeierlichkeiten nicht aus den Augen verlieren, die praktischerweise auf den Tag fallen werden, an dem der deutsche Faschismus mit sich selber Schluss zu machen begann.

Übrigens war ich vorhin beim Friseur. Ich kann also jetzt wieder überall dort repräsentieren, wo es darauf ankömmt.

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dieses internetz - sowas von schnelllebig :-)

sei's drum: mit leichter verspätung haben sich einige (post?)trotzkisten angeschlossen. ab sofort hat die BSK dependencen in wien und graz: leo.trotzki.org

vielleicht sollten einmal strengere aufnahmekriterien beschlossen werden, im moment schaut es so aus als werde die BSK von allerlei entristischem gesindel ausgehöhlt!

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Ich hatte Trotzki lange schon in Verdacht, ein verkappter Codeist gewesen zu sein. Gruß nach Wien und Graz! Denkt an die Februarkämpfe '34!

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Aus meiner Korrespondenz
Irene: Ich hab heut Vormittag die komplette Parteitags-Debatte über die Abschaffung der Arbeit verpennt

Antwort: Das ist beispielhaft konsequentes Verhalten - man sollte Dich für ein Abbzeischen vorschlagen!

Wie läuft das denn bei uns überhaupt mit Orden und Abzeichen? Und sollten wir dabei auch repräsentative Aspekte beachten?

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orden&abzeichen find ich toll, aber nur, wenn alle eins kriegen. bis auf den ausgeschlossenen natürlich, der wäre ja sonst sicher beleidigt.

genauso denk ich, daß wir auch bei der bearbeitung unserer themen und erfordernisse keines durch erstbearbeitung aufwerten sollten. ich fände es demokratischer, alles gleichzeitig und durcheinander anzugehen. geordnete arbeitspläne sind ja auch satzungswidrig, wenn ich mal ganz analsadistisch auf die statuten verweisen darf.

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Hmm... konsequent weitergedacht hieße das aber, dass wir alle gleichzeitig durch Ausschluss geehrt werden sollten!

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MH: Ich hatte Trotzki lange schon in Verdacht, ein verkappter Codeist gewesen zu sein. Gruß nach Wien und Graz! Denkt an die Februarkämpfe '34!

da danken leider auch andere dran: derstandard.at

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Habe soeben
statt "analsadistisch" im Text von anderaffm "sandalannalistisch gelesen, was erneut die Bedeutung von "Das Leben des Brian" als epischer Grundstock der Brigade Schantal Konopaschke belegt.

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Guggscht du hier.
Einer für jede Schwester.


Zusammengeschludert, aber wir haben hier ja auch nicht mehr alle Zeit der Welt.

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Ich finde, wir sollten uns nocheinmal alle zusammensetzen und das Konzept überdenken. Auf die Gefahr hin, als Reformist denunziert zu werden, möchte ich darauf hinweisen, daß auch hier wieder nur neue Identitäten konstruiert werden.

Das finde ich unangemessen. Auch ich, Herr Hammerschmidt, gehe bisweilen zum Friseur, am Ende kehre ich sehr differant zurück, das muß auch so sein.

Alles andere ist Schaum.

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@frau doloris?
haben sie den orden bemalt?

darf ich ihn mir für zukünftige zwecke ausleihen resp. eine kopie einbehalten?

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