Sonntag, 18. Juli 2021

Karl Marx über Recycling:

„Diese ganze Ökonomie, die aus der Konzentration der Produktionsmittel und ihrer massenhaften Anwendung entspringt, setzt aber als wesentliche Bedingung die Anhäufung und das Zusammenwirken der Arbeiter voraus, also gesellschaftliche Kombination der Arbeit. Sie entspringt daher ebensogut aus dem gesellschaftlichen Charakter der Arbeit, wie der Mehrwert aus der Mehrarbeit jedes einzelnen Arbeiters, für sich isoliert betrachtet. Selbst die beständigen Verbesserungen, die hier möglich und notwendig sind, entspringen einzig und allein den gesellschaftlichen Erfahrungen und Beobachtungen, welche die Produktion des auf großer Stufenleiter kombinierten Gesamtarbeiters gewährt und erlaubt.

Dasselbe gilt von dem zweiten großen Zweig der Ökonomie in den Produktionsbedingungen. Wir meinen die Rückverwandlung der Exkremente der Produktion, ihrer sogenannten Abfälle, in neue Produktionselemente sei es desselben, sei es eines andern Industriezweigs, die Prozesse, wodurch diese sogenannten Exkremente in den Kreislauf der Produktion und daher der Konsumtion - produktiver oder individueller - zurückgeschleudert werden. Auch dieser Zweig der Ersparungen, auf den wir später etwas näher eingehn, ist das Resultat der gesellschaftlichen Arbeit auf großer Stufenleiter. Es ist die ihr entsprechende Massenhaftigkeit dieser Abfälle, die sie selbst wieder zu Handelsgegenständen und damit zu neuen Elementen der Produktion macht. Nur als Abfälle gemeinsamer Produktion, und daher der Produktion auf großer Stufenleiter, erhalten sie diese Wichtigkeit für den Produktionsprozeß, bleiben sie Träger von Tauschwert. Diese Abfälle - abgesehn von dem Dienst, den sie als neue Produktionselemente leisten - verwohlfeilern, im Maß wie sie wieder verkaufbar werden, die Kosten des Rohstoffs, in welche immer sein normaler Abfall eingerechnet ist, nämlich das Quantum, das durchschnittlich bei seiner Bearbeitung verlorengehn muß. Die Verminderung der Kosten dieses Teils des konstanten Kapitals erhöht pro tanto die Profitrate bei gegebner Größe des variablen Kapitals und gegebner Rate des Mehrwerts.“

Karl Marx, Das Kapital III, 1. Abschnitt, 5. Kapitel: Ökonomie in der Anwendung des konstanten Kapitals, I. Im allgemeinen, S.674





Samstag, 17. Juli 2021

When we were about ready





Jetzt muss der Goldegg-Verlag nur noch den Reibach sinnvoll spenden, den er mit dem Buch gemacht hat.





Glas [Dass so ein Tier überhaupt existieren kann.]





Ewigkeitsproblem





Freitag, 16. Juli 2021

Präherbst [größer]





Unendlichkeiten





Ein Neuzugang bei meiner wachsenden Sammlung von Ersatzbrillen.





Gut, schön und wichtig, Stadt Köln. Ich habe gerade für die DLRG gespendet. Aber ist jetzt angesichts der Katastrophe alles egal? Muss man wirklich die DITIB in eine solche Liste aufnehmen?





Armin, der Nixwusster. Dieses Grinsebäckchen, dieser Karnevalsvereinschef in Gummistiefeln. Jetzt fehlt bloß noch, dass er ein paar Küchenrollen in die Menge wirft. Und natürlich eine ordentliche Taskforce mit Streeck.





Nächste Seite