Dienstag, 13. Juli 2021

Manche Bücher liest man mit der Angst, dass die Autorin oder der Autor im Verlauf der Erzählung einreißt, was am Anfang so großartig aufgebaut wurde. "The Buried Giant" von Kazuo Ishiguro war für mich eine Enttäuschung gewesen. Kein Vergleich zu "An Artist of the Floating World" und vor allem zu "Never Let Me Go", einem der besten Romane der Nullerjahre. Die Angst beim sehr starken Anfang von "Klara and the Sun" war groß. Ich fürchtete, dass Ishiguro die stille und zugleich schmerzhafte Intensität der Eröffnung nicht durchgehalten hatte. Aber beim Weiterlesen konnte ich nur noch staunen. Was für ein unglaubliches Buch. Es geht hier um viel mehr als um künstlerische Meisterschaft. Vielleicht gibt es ja eines Tages so etwas wie echte humanoide künstliche Intelligenz. Dann wird "Klara and the Sun" längst ein Klassiker zum Thema sein. Das Buch gehört zu den drei besten Romanen, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Die beiden anderen sind "Jerusalem" (Alan Moore) und "The Glass Hotel" (Emily St. John Mandel).





Armin Laschet, Opus Dei usw.





Ich weiß, es ist kunsthandwerklicher Kitsch, aber ich mag Miniaturen.





Lichtarbeiter





Wildtier [größer]





Montag, 12. Juli 2021

Und das ist sehr schön: Ich war auf der Shortlist zum diesjährigen Feldkircher Lyrikpreis, daher bin ich nominiert für den Publikumspreis. Im Herbst dann (27.11.) gibt es ein Wettlesen in Feldkirch, mit Online- und Präsenzabstimmung. Großer Literatursport!





Verfolgen Sie Ihre Sendung.





Kleinfrucht [größer]





Sonntag, 11. Juli 2021

Diese lächerliche Hut-Else, die auf Hipster-Konservative macht. Hautbegabung: entschlossen in die Kameras gucken. Irgendwann konvertiert sie zum Islam und sagt dann, das sei die wahre Freiheit.





Die besoffenen Jungmänner, die in den Zug einstiegen, kannten viele Lieder.





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