Freitag, 21. Februar 2020

„Fehler“. Mehrere Tausend Akten.





Der Frühling kommt. Die Fahrschulen schwärmen aus.





Zwei Dinge an Tag 2. Wenn in der Not auf einen Verlass ist, dann auf unseren Bundespräsidenten. Frank Walter Steinmeier findet immer die richtigen Worte, um das Falsche zu sagen. "Nichts kann diese sinnlose Tat erklären." Oh doch, Herr Steinmeier. Man nennt es Rassismus. So einen Satz bei so einer Gelegenheit in einer von Rassismus durchtränkten Gesellschaft zu sagen, heißt, den Rassismus zu leugnen. Es heißt, die Hanauer Opfer noch einmal zu demütigen, die Realität ihrer Erfahrungen und der ihrer Angehörigen noch einmal zu vertuschen, und zwar genau bei einer Veranstaltung, die angeblich das Gegenteil bezwecken soll. Dann sagte er noch: "Wir halten zusammen." Das kommt aus dem Mund von jemand, dessen Partei in den letzten Jahrzehnten buchstäblich alles getan hat, um sinnvollen, solidarischen gesellschaftlichen Zusammenhalt zu zerfetzen, vom "Asylkompromiss" (1992) bis zu Hartz IV (seit 2005) und darüber hinaus. Herr Steinmeier, Sie sind der Beste. Zweitens. Es gibt jetzt schon Ansätze (auf Twitter zum Beispiel), den kompletten Islam über die Opfer von Hanau zu nobilitieren, weil sie überwiegend in muslimisch geprägten Communities sozialisiert wurden. Das ist vertrackt, weil antimuslimischer Rassismus für das Massaker von Hanau natürlich essenziell war. Dass diese Tat es aber weiter erleichtern wird, radikalislamische/islamistische Tendenzen in unserer Gesellschaft zu maskieren und eine Kritik an ihnen als Rassismus zu denunzieren, gehört auch zu ihren perfiden Folgen. Es muss weiterhin gleichzeitig möglich sein, die menschenfeindlichen Aspekte am Islam zu kritisieren und Muslime (oder Menschen, die nur dafür gehalten werden) gegen Rassismus zu verteidigen. Mitgefühl wird stumpf, wenn es der Verblendung dient – egal, ob sich diese Verblendung in Herrn Steinmeiers wohlfeilen Phrasen ausdrückt oder in den Strategien irgendwelcher Zeigefinger-Imame und ihrer legalistischen Kumpels.





Singvögel





Doors & corners [größer]





Donnerstag, 20. Februar 2020

"Auch demokratisch gewählt" – sie waren schon immer so.





Einer, der auch an der deutschen Krankheit litt: Ernst Wagner, der "erste Nationalsozialist in Winnental".





Deutsche Sportschützen sitzen bei ihren Müttern im Keller und warten auf den Tag der Rache.





Und wie mich diese ewigen Fotos von den vermummten Bullen ankotzen, die nach den Massakern am Tatort herumspringen. Vorher wollen sie von den Nazis in ihren eigenen Reihen nichts wissen.





Was "Remigration" wirklich bedeutet: Vernichtung.





Nächste Seite