Donnerstag, 6. Februar 2020

Ich glaube, jetzt sollten sich noch viel mehr traurige, abgehalfterte Korruptionsdackel aus der SPD zu Thüringen äußern. Das wäre jetzt sehr hilfreich.





Kemmerich hat also schon genug, gut. Aber es ist sehr wohl möglich, dass nach einer Neuwahl die AfD den Ministerpräsidenten stellt. Die einzige Möglichkeit, das sicher zu verhindern, wäre ein Verbot der AfD, und das wird nicht geschehen. Genau das ist die Situation, in die uns die "bürgerliche Mitte" mit ihrem Manöver gestern hineingeführt hat.





Diese Verblüffung, dass nach demokratischen Regularien abgehaltene Wahlen eben kein Garant für Demokratie sind, finde ich bizarr. Deutschland war und ist auch das Land der begriffsstutzigen Geschäftsordnungsfetischisten.





Was wäre die bürgerliche Mitte ohne ihre Reißzähne?





Ectlectrc





Bleck [größer]





Mittwoch, 5. Februar 2020

Was wollt ihr eigentlich? "Mit Rechten reden", um sie "in den politischen Diskurs einzubinden" – hat doch prima funktioniert, oder?





Ach, und übrigens: "Wir sind mehr". FDP so: Hahaha.





Jetzt auch gern genommen: die Rede vom "Wählerwillen". Der Wille von 23,4 Prozent der WählerInnen in Thüringen drückte sich darin aus, eine Nazipartei ins Landesparlament zu wählen, die solche Spielchen erst veranstalten kann. Erzählt mir nix. Das Problem ist wie immer die Bevölkerung selbst.





Zwischendurch auch mal wieder an die Gelegenheit erinnern, bei der sich Herr Ramelow selbst zum Anti-Antifa-Horst machte. Die Demo, der er damals „Nazimethoden“ andichten wollte, richtete sich gegen den Faschisten, der ihn heute entmachtet hat.





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