Sonntag, 6. Mai 2007

Briefe aus Ambergris





Samstag, 5. Mai 2007

Die Puppenspielerin benützte ihren Körper und ihre Kleider sehr geschickt als Bühne. Der Kindergeburtstag verlief weitgehend nach Plan. M. behauptete, mein Tonfall sei oft militärisch gewesen. Ich entgegnete, das sei oft nützlich.





Für die Kinder nur das Beste.




Freitag, 4. Mai 2007

Oh wat Kacke





Ballade des äußeren Lebens

Und Kinder wachsen auf mit tiefen Augen, Die von nichts wissen, wachsen auf und sterben, Und alle Menschen gehen ihre Wege.

Und süße Früchte werden aus den herben Und fallen nachts wie tote Vögel nieder Und liegen wenig Tage und verderben.

Und immer weht der Wind, und immer wieder Vernehmen wir und reden viele Worte Und spüren Lust und Müdigkeit der Glieder.

Und Straßen laufen durch das Gras, und Orte Sind da und dort, voll Fackeln, Bäumen, Teichen, Und drohende und totenhaft verdorrte…

Wozu sind diese aufgebaut? und gleichen Einander nie? und sind unzählig viele? Was wechselt Lachen, Weinen und Erbleichen?

Was frommt das alles uns und diese Spiele, Die wir doch groß und ewig einsam sind Und wandernd nimmer suchen irgend Ziele?

Was frommts, dergleichen viel gesehen haben? Und dennoch sagt der viel, der ”Abend” sagt, Ein Wort, daraus Tiefsinn und Trauer rinnt

Wie schwerer Honig aus den hohlen Waben.

(Hugo von Hofmannsthal, 1895)

Material









Tja. Sieht so aus, als müssten meine Newtons noch eine Weile laufen.





Donnerstag, 3. Mai 2007

Wenn die Leute im Viertel aus ihren Häusern stakseln, noch angeschossen vom Schlaf, wenn sie wie die Drahtmännchen an den Ecken stehen und auf ihren Lift zum Job warten, verlegen in der Gegend umherschauend, weil sie noch nicht wieder wissen, was sie in dieser Welt sollen.





In Wahrheit schreit mein Herz nach Rache.





Dienstag, 1. Mai 2007

DNA





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