Donnerstag, 28. Dezember 2006


Eine Kirchengemeinde in der Umgebung hat das Nicknegerle wieder an der Krippe aufgestellt: Es macht den Kirchgängern mit Wulstlippen, Haarreif und Ohrring den Bimbo und nickt artig, wenn man ein Geldstück in den Schlitz zwischen den bittend aufgehaltenen Händen steckt. Ganz abgegriffen ist es, so lange nickt es schon. 1998 hatten Kritiker in der Gemeinde bemängelt, das sei unschön, Afrikaner würden hier stereotypisiert. Daraufhin stellte man eine Figur von weißer Farbe auf, die auch nickte. Ein bloßes Schild mit der Aufschrift "Bitte um Spende für ..." wäre zu viel der Reform gewesen. Und nun also wieder das Nicknegerle. So viele seien damit aufgewachsen, so viele hätten danach gefragt. Das Böse wohnt im Kleinen.






Schmierbuch-Methode bestens zu emfehlen. Keine Wendung, keinen Ausdruck unaufgeschrieben zu lassen. Reichtum erwirbt man sich auch durch Ersparung der Pfennigs-Wahrhheiten.

Lichtenberg, Sudelbücher, Heft F 1219

Schreibe, schreibe, Blögle baue!






Ganz großartig in diesem Zusammenhang: der Begriff "legalisieren".






Change your mind now, not later.





Mittwoch, 27. Dezember 2006



Vorläufig.





Dienstag, 26. Dezember 2006


full auto christmas





Montag, 25. Dezember 2006



Die Puszta.






Ja natürlich, Spiegel. Mal den neoliberalen, mal den deutschnationalen Trommelmaxe machen - die Elendsgeschichten kriegst du dann gratis.






In der Trockenzeit.





Samstag, 23. Dezember 2006


Wie ich als Kind die Buchhändlerin fragte, wo sie das gelernt habe, die Bücher so gut zu verpacken. Wie sie lachte.





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