29.5.

Was für ein seltsames Unterfangen, Tourismus. Dass man in ein Flugzeug steigt, damit die Kinder auf einer Mittelmeerinsel zu der Melodie von "Coming 'Round the Mountain" tanzen und klatschen können. Aber natürlich das Meer für uns. Wie gut ich mich gleich wieder fühlte mit Salzwasser um mich herum.

31.5.

Wie gestern die einzelne Qualle einsam und unschuldig im Wasser stand, und wie Paul sofort an den Strand sprang, in vollem Quallenalarm. Wie ruhig die Rezeptionskraft blieb, selbst in Verhandlung mit Dortmunder Dickärschen, während Ferngespräche warteten. Wie ich heute morgen wieder schwimmen ging, und wie gut das wieder war. Wie es jetzt regnet.

Auf dem dürren, vereinzelt von Mandelbäumen bestandenen Acker, die schwarzen Schweine, denen man Draht durch die Rüssel gezogen hatte. Die einzelne Lampe in einer Steinmauer. Odysseus und seine Kumpane als das Kapital, Polyphem als die Arbeiterklasse und der Pfahl als die Medien, das ist doch ein geklauter Vergleich.

Knutschen ist die einzige Möglichkeit, den Kuchen zu essen und ihn trotzdem zu behalten.

  1. Juni

In der Nacht große Kälte wegen des kühlen Wetters am Tag vorher.

Mit den Rädern nach Cala Figuera. Es war das richtige Wetter, es war die richtige Strecke, auch war richtig, dass wir noch eine kleine Felsenkletterei zu bestehen hatten, knapp über dem Wasser der Bucht. Der Weg zu dem Leuchtturm, der Leuchtturm selbst, die Klippen dort, das Meer, der Hafen von Cala Figuera. In Cala Figuera ein Mann mit T-Shirt: "Odins Macht ist unsere Stärke". Rechts seine Frau, links sein Kind. Ein Deutscher wahrscheinlich.

















Als wir jung waren, liebten wir die Medien.







Hat mich gesehen.





































Letzter Schnuller vor der Kalahari.





Polyphem.