Montag, 28. Juni 2010

Lula





Sonntag, 27. Juni 2010

Jonathan Ive hat mich ja noch meistens beeindruckt, und nicht nur durch seine Leistungen. Es schadet ja nicht, als Designer Charisma zu haben. Aber langsam geht er mir mit seinem Techno-Jesus-Getue ernsthaft auf die Nerven. Hatte gestern das neue iPhone in der Hand. Ich glaube, es ist ein Telefon.





Der Turmbau zu Stuttgart.





Freitag, 25. Juni 2010

After the kill [größer]





Hey, Palästinenser. Wie wär's denn mal mit einem Volksaufstand gegen die Hamas? Kalaschnikows habt ihr ja genug am Start, seit 60 Jahren zieht ihr die Guerillero-Nummer durch, da sollte doch was gehen. Wie die Deutschen früher (und manchmal heute) sitzt ihr da und heult, dass die bösen Juden euer Unglück sind, aber euer wirkliches Unglück in Gestalt eurer Religion, eurer debilen Föhrer und eurer endlosen Selbstverarsche ist euch heilig. Und dann schießt ihr wieder mit selbstgebastelten Raketen um euch, sterbt für Allah und kommt euch dabei super vor. Ihr wisst doch: Der Hauptfeind steht immer im eigenen Land. Wisst ihr nicht? Na dann.





Donnerstag, 24. Juni 2010

Heidiland II [größer]





Über 2666 ist wahrscheinlich alles gesagt, aber eine der großen Peinlichkeiten, die dieser ungeheure Roman für seine deutschen Leser auf Lager hat, ist die folgende: Es ist keinem deutschen Autor je gelungen, so über die Täterseite im Holocaust zu schreiben wie Bolaño. Nicht dem Böllgrass und natürlich erst recht nicht dem Walser-Wurzler, aber auch nicht Rainer Maria Gerhardt, Albert Vigolais Thelen, Christian Geissler, Hans Erich Nossack oder Edgar Hilsenrath, ja nicht einmal Uwe Johnson. Da Johnson, Nossack, Hilsenrath, Thelen, Geissler und, auf seine Weise auch Gerhardt extrem reflektierte und technisch versierte Autoren mit einem großen Erfahrungsschatz waren bzw. sind, ist es schwer zu begreifen, wie ein in Chile geborener, in Mexiko aufgewachsener und Spanien gestorbener Autor sie alle vorführen kann, und zwar in der Erzählung von und über Leo Sammer (2666 S. 910 - 932). Nun ist 2666 unter so vielen Aspekten erstaunlich, dass diese kleine Erstaunlichkeit kaum noch auffällt. Ich wollt's halt nur mal gesagt haben.





Mittwoch, 23. Juni 2010

Dass Demokratiepfaffen zu den Verbrechen des Kapitalismus gehören wie das Pech zum Schwefel, der Küng zur Kirche, die WM zum Sozialabbau ist ja nun wirklich nichts Neues. Diese Experten haben eine wichtige Aufgabe, sie sind die sozialen Stoßdämpfer, die dafür sorgen, dass die Herrschenden sich nicht so grausam vorkommen und die Beherrschten nicht so dumm. Und ihre inhaltsleeren Sprüche sind immer die dieselben: "Freiheit und Democracy!" Sie mahnen, würdigen und weinen, wann immer es notwendig wird; sie wissen, wie man sich benimmt auf dem internationalen Parkett und vor Schulklassen, sie sind immer ehrenwwert und gut gekleidet. Insofern ist Gauck ein idealer Nachfolger für Köhler, denn er bietet die Gewähr, dass er sich bei wichtigen Themen wie dem deutschen Afghanistankrieg nicht verplappert. Köhlers größte Sünde, die zentrale Überschreitung seiner Kompetenz als Frühstücksdirektor bestand darin, eine Lanze für den Klartext zu brechen, als die Lüge noch gebraucht wurde, von den Rohstoffen zu reden, als es angeblich um Freiheit und Democracy ging. Ein solcher Fehler ist von Gauck nicht zu erwarten, er wird das Frühstück schon schaukeln. Ein ehemaliger evangelischer Pfarrer, die SPD und die Grünen, eine merkbefreite Internetkampagne und die Schlagzeile "Yes we Gauck!" der BILD: doch, passt schon, Deutschland.





Islam bedeutet Frieden.





Es war dann doch nicht die Weltvernichtungsmaschine. Er verlegte Glasfasern.





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