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Dienstag, 8. Januar 2008

Krankenkassenmagazine, die den Körper als Strafanstalt begreifen, aber nur unser Bestes wollen.





Jetzt wieder die unkatholische Transubstantiation von Knallerüberresten zu breitgefahrenen Hundehaufen.





Monika Harms





Montag, 7. Januar 2008

Frisst wohl Akkus und Speicher wie irr.





Tijuana, Mexico





Sonntag, 6. Januar 2008

Psalm





Ein einziges Mal im Leben etwas bedeuten und jemand in der U-Bahn zusammenschlagen. Fernsehen ist immer schon da.





David Mitchell, Cloud Atlas. Clever, sehr clever. Wissensgesättigt. Auf fast fanatische Weise einem Ideal der sprachlichen Angemessenheit an die dargestellten Epochen verpflichtet. Nervt beinahe schon. Ob er einen Reisebericht aus dem frühen 19. Jhdt. auf seiner Perlenschnur aufreiht, einen Politthriller aus den 1970ern, oder einen Science-Fiction-Roman: Es sind alles Perlen. Er hat es immer geschnallt, bis auf die zehnte Stelle hinterm Komma. Erinnert darin ein wenig an Kehlmann. Eine einzige der Perlen bricht das Licht anders, mit verblüffendem Effekt: "Letters from Zedelghem". Die Geschichte des halbkriminellen, betrügerischen, und dennoch genialen Jungkomponisten Robert Frobisher, der sich das Vertrauen eines gebrechlichen Meisters der Zunft verschafft, wonach sich die beiden mit tödlicher Konsequenz gegenseitig ausbeuten - das ist schon ein kleines Wunder von einem Künstler-Briefroman. Sehr, sehr gut, und nicht nur sehr, sehr clever.






Traf ihn in der Silvesternacht. Hatte sich schwer verändert. War wieder jung. Und weiß geworden gar. Glich verdächtig Paul (11). Aber das Autogramm überzeugte mich dann.








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