Freitag, 30. Juni 2006


Olympisches Dorf Elstal, 1936.






Der Künstler geht auf dünnem Eis. Erschafft er Kunst? Baut er nur Scheiß?

Ach Mist.







Oh, wie schön ist Panama. Bis David seine Fee findet, funktioniert AI als Märchen recht gut, als Science Fiction eher weniger, als Kubricks Vermächtnis überhaupt nicht. Danach hört das Funktionieren komplett auf; here, there, everywhere. Dass der kleine Nexus-6 im Angesicht seines Idols zweitausend Jahre verharrt, wäre ein halbwegs brauchbarer Schlusspunkt gewesen, aber nichts da - die gütigen Sternenwesen kommen, und alles wird in Bullshit ertränkt. Oder eher, um in der Bildsprache des Films zu bleiben, in einen gigantischen Block aus Uber-Kitsch eingefroren, auf dessen Auftauen man vergeblich warten würde, selbst wenn man zweitausend Jahre Zeit hätte. Wieviel Aufwand darf man eigentlich treiben, um eine kleine ödipale Regressionsphantasie in Szene zu setzen? Von Kubrick bleiben ein paar Kamereinstellungen. Sogar Collodi erzählt besser. Oder Janosch.






Seltsame Stimmung hier. Die Klemmfahnen sind zerzaust, als wäre der Spuk schon vorbei. Mit angehaltenem Atem wünschen die Leute, noch ein wenig weiterträumen zu dürfen, vielleicht sogar bis zum Sieg.






Love me tender.





Donnerstag, 29. Juni 2006



Erlösung auf der Achterbahn. [Ausschnitt Achterbahnwerbeplakat]






green, yellow, blue.






Gerührt, nicht geschüttelt.






Kongo-Müller.





Mittwoch, 28. Juni 2006


The Monster in My Closet.





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