Broder hofft auf Realpolitik. Wolffsohn gibt der Hamas Verhaltenstipps. Demnächst finanziert die EU die Hamas dann ganz direkt.
Christian Sterzing, 56, ist Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah. Seit 2004 ist dort tätig. Vor allem kümmert er sich um die Förderung der Demokratie in den Palästinensergebieten sowie um Umwelt- und Frauenprojekte.
Au ja.
Humanistische Armutsbekämpfung mit angeschlossener Suppenküche (Hamas)
Aber wie sieht es da mit den Frauenrechten aus. Da fragen wir jetzt mal scharf nach. Im kritischen Dialog.
Equal opportunity explosion!
...tja, was würdet ihr denn vorschlagen?
Allumfassende Menschenliebe? Gute Grüße und Privatspenden an die IAF? Illusionslosigkeit? Der Heinrich-BallaBalla-Stiftung sofort die Gemeinnützigkeit aberkennen? Geht's noch um Vorschläge? Martin?
Wie wärs mit sachlicher, ernsthafter Auseinandersetzung anstatt dieser allumfassenden Ratlosigkeit, die als zynische Abgeklärtheit daherkommt und jede Diskussion mit Hohn und Spott erstickt? Ich weiß nicht, ob das die so "Kritisierten" in dieser Form wirklich verdient haben. Ich äußere hier ja nicht zum ersten mal mein Unbehagen an diesem Ton. Mich interessiert inzwischen mehr, wie die Dinge zusammengehen - aber vielleicht ist das meine ganz persönliche déformation professionelle.
Was weiß ich. Mich ödet eine Haltung an, die nicht einmal mehr verzweifeln kann, weil sie Sachlichkeit als Betäubungsmittel und Affektabwehr missbraucht. Dieser Fachreferenten-Pragmatismus. Dieser hohle Parteitagsoptimismus, der nur bei Publikumsverarsche und Selbstbetrug enden kann (s. das rotgrüne Elend der letzten Jahre). Die Diskussionsprofis, die nicht darauf verzichten können, in Ramallah Demokratie und Frauenrechte zu fördern, während sich das Islamistenpack vor Lachen schier in die Kutte macht. Als gäb's hier noch was zu diskutieren außer der Frage, wie das EU-Geld für diese Hirnis Israel zugute kommt.