Hana-Bi. So viel besser als Falling Down. Wie Takeshi Kitano den Herrn Nishi gibt, das weiß man gar nicht, wie so etwas gehen soll. Das rechte Auge, von dem man eine ganze Weile glaubt, es sei ein Glasauge. Bis sich das als Irrtum herausstellt, was die Physiognomie Kitanos noch beeindruckender macht. Wie die Situationen in diesem Film entwickelt werden, die die extremen Gewaltausbrüche gleichzeitig vollkommen logisch und undramatisch machen. Musste manchmal an Brecht denken. Die Malerei Kitanos ist furchtbar, aber sie dient in diesem Film ihrem Zweck sehr gut. Die Musik hingegen hätte jemand anders machen sollen. Mächtiger Film.
Gerade die Musik liebe ich unheimlich. Das gibt dem nochmal zusätzlich meditative Energie, irgendwie. Ansonsten: ja. Einer meiner Lieblingsfilme.