Das Gewitter zu nah, ich kann nicht nach Hause. Also auch noch die zweite Halbzeit. Mitfacheln & -simpeln wie alle. Irgendwann wieder diese gähnende Langeweile. Das Warten auf die weinenden Männer und die Unlust, mich auf das verkümmerte Angebot in der Gefühlsauslage einzulassen. Theater ist einfach nicht meine Kunst, ich mag nicht auf die Tour eingeladen werden. Am Morgen fade Phosphene von den aufgerissenen Augen des franz. Torwarts, wie er den Ball nicht fängt. Und von seinem Fan im Publikum, wie er da steht mit Glatze, Sonnenbrille, Trikot und Handschuhen. Sich selbst applaudierend.
MH | 06. Juli 06 | 0 Kommentare
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