Selbst Zuwanderer sind vom nationalen Fußballfieber erfasst, hängen schwarz-rot-goldenes Tuch auf, tragen die deutschen Farben als Mützen und jubeln ebenso über die Siege. Schon wird gefragt, ob dies nicht ein gutes Zeichen für die Integration der Zuwanderer ist. Doch Integration bedeutet mehr als nur in Partylaune die deutschen Farben auszuhängen.
Schönbohm sagt den Ausländern, dass sie sich bloß nichts einbilden sollen.
Vizepräsident der Denkfabrik Studienzentrum Weikersheim
Hans Filbinger als Ehrenpräsident, Jörg Schönbohm (Innenminister des Landes Brandenburg) als Vizepräsident, Norbert Nothelfer (ehemaliger Regierungspräsident) als Vizepräsident, Philipp Jenninger, Manfred Rommel, Klaus Hornung, Renate Heinisch (Ex-MdEP), Dieter Farwick (Brigadegeneral a.D.), Ulrich Kolberg, Arnold Vaatz MdB (ehemaliger Umweltminister des Freistaats Sachsen), Andreas Graudin, Stefan Winckler (Publizist) sowie Lienhard Schmidt. Einer der wichtigsten Autoren ist Günter Rohrmoser, bei dessen 70. Geburtstag, im Jahr 1997, Horst Mahler als Laudator aufgetreten ist.
Dem Berliner Ulli Boldt, der zeitweilig der vierköpfigen Führungsspitze des "Jungen Weikersheim" angehörte, wurde 1996 die Teilnahme an der "Weikersheimer Hochschulwoche" verweigert, nachdem seine Funktionärstätigkeiten in diversen rechtsextremistischen Organisationen öffentlich wurden. Seit Januar 1994 war er Vorsitzender der "Berliner Kulturgemeinschaft Preußen e.V.", eines Sammelbeckens für das gesamte rechtsextremistische Spektrum Berlins. Zuvor war er Kader der zwischenzeitlich verbotenen Nationalistischen Front (NF) und bis März 1996 Betreiber des "Nationalen Infotelefons Berlin" (NIT). Im Sommer 1994 zeichnete Boldt gar als Anmelder von Rudolf-Heß-Gedenkmärschen in Frankfurt/Oder und Oranienburg verantwortlich. In der holocaustleugnenden Publikation Sleipnir schrieb der Weikersheimer 1995, "oberstes Ziel politischer Arbeit" müsse die "Destabilisierung des Systems sein." (4/95)[7] Hingegen sorgen CDU-Politiker wie der frühere Bundespräsident Carstens, Erwin Teufel, Wolfgang Schäuble oder der frühere Arbeitgeber-Präsident Otto Esser als Referenten für Reputierlichkeit und werten - ob gewollt oder ungewollt - die Rechtsaußen-Herrenriege auf.
[aber wozu das zitieren, man weiß es ja auch so]
Was auch immer wieder auffällt: das gräßliche Deutsch, das dieser Schönbohm am Leib hat.
Erst der Kanake, der die deutschen Farben nicht nur in Partylaune aushängt, sondern für die deutschen Farben zu verrecken bereit ist (dann gern auch in Partylaune), ist wirklich integriert. Da hat der General schon recht. Nicht dass einer auf die Idee kommt, man könne sich seine Identitäterä aussuchen. ("Bei der Fahne sein" hieß zu Ostzeiten: "Bei der Armee sein.")