Lost in translation. Man sieht so viel von dem, was man nicht sieht. Wie die Ehen der beiden scheitern werden, wie beide das auch schon wissen. Und wie sie es trotzdem noch einmal versuchen wollen, er wegen der Kinder, sie weil sie es ja erst zwei Jahre versucht hat. Wie sie für diesen letzten Versuch ihre - ja was eigentlich? Ihre Begegnung opfern. Das ist gut, das ist unverbindlich. Und was gibt es auch zu opfern? Die Begegnung ist keine Grundlage, sie schafft keine Verbindung (schon allein die Begriffe). Es ist nicht einmal die Liebe im Vorübergehen, es ist der eine Blick, der offenbart: Hier geht dein Alles an dir vorbei. Und zwar für immer. Keine Chance. Mach dich nicht zum Deppen. Grausamkeit des Schicksals? Es leben Milliarden Menschen hier, da wird das wohl öfter vorkommen. Du bist gar nicht so wichtig. Es tut halt nur weh.

Schön fotografiert (so sagt man, glaube ich). Einziger Fehler: Sie beobachtet den Gang des japanischen Hochzeitspaares zu lang. Wunderbarer Film.