Vielleicht stimmt das ja mit der Protestwahl. Deutsche geben über ihr Unbehagen im Parlamentarismus Auskunft, indem sie die Nazis wählen - es wäre so ein Beispiel für typisch deutsche Logik. Natürlich gehen die meisten Protestwähler überhaupt nicht mehr zu Wahl, was verständlich genug ist. Man möchte sie fast wieder zu einem Sonntagsspaziergang mit anschließender Kreuzniederlegung aufrufen. Wo das Kreuz hinkommen soll? Ach egal, wenn's nur nicht der nationale Soldatenfriedhof ist.






das

Erklärungsmodell "Protestwahl" beinhaltet ja immer gern so einen Trost, von wegen "die haben das ja nich so gemeint, die selbst sind keine Nazis, die sind nur ratlos und wolln ma Krach schlagen". Mittlerweile fahren die Skins der 90er mit Kinderwagen rum, glaubt einer, diese jungen Familien sind mittlerweile mehr ins Zentrum gewandert? Die nach der Wende in MeckPomm sozialisierten Jungendlichen (die noch dort wohnen), die kenn eigentlich nur noch rechts, die anderen sind längst weg.


Das würde dann den "Trost" beinhalten, dass sich hier eine Ghettobildung hin zum Gewalterlebnispark Nordost vollzieht. Da glaub ich genauso wenig dran wie an die Protestwahl.

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naja

da müssen Sie ma gucken so in Wolgast, Anklam, Grimmen, da geht halt nich viel, da is schon Auslese.


wurde gewählt?


verwählt!


Und's gab Anschloss untorr diesørr Nommorr.


Vielleicht "Oft sind Neonazis die Einzigen, die überhaupt noch politisch aktiv sind"? www.zeit.de


@ kaltmamsell Das kann aber niemanden locken, der die grundsätzliche Politikrichtung der Braunen Horden ablehnt. Wenn ich in Köln den Zug nach Hamburg verpasse, steige ich auch nicht ersatzweise in den nach München, denn damit entferne ich mich noch weiter von meinem ursprünglichen Ziel.