Ein Ergebnis der Studie ist, dass die großen Parteien Menschen mit einem geschlossenen rechtsextremen Weltbild in ihre Wählerschaft deutlich besser integrieren können, als die rechtsextremen Parteien selbst.
da kommt der helge schneider hit*er
ja genau zur rechten Zeit
Dass ein geschlossenes, rechtsextremes Weltbild nicht vor allem Angelegenheit plebejscher Bevölkerungsgruppen sei, ist die "neue" Erkenntnis jeder wichtigeren Untersuchung in den vergangenen Jahrzehnten. Immer, nachdem das kurz Thema war, hat man den Eindruck, als würde irgendwer die Resettaste drücken.
Keine Frage, olle Kamellen im Grunde. Die Schlussfolgerung mit den großen Parteien hat einen gewissen Ironiewert für mich. Das mit dem hohen Anteil an Antisemiten bei den Grünen war so deutlich glaube ich auch noch nicht zu lesen.
Naja, "Die Stadt, der Müll und der Tod", halt. Juden als böse Kapitalisten.
Stimmt. Ist auch genau die Ebene, auf der mir unmittelbar greifbar wurde, was Antisemitismus heute ist: eine ehemalige Kollegin Mitte dreißig, die sich Autorenfilme ansah, gute Schriftsteller las, dann über den Golfkrieg in Extase geriet, für den sie Israel die Schuld gab, und dabei ihren 'Ärger' kundtat, die Juden würden sich seit 2000 Jahren für was Besonderes halten.
Antisemitismus - nach wie vor die Schmudelecke, in der sich auch intelligente Leute für nix zu schade sind.