Jetzt bringen die doorstep proselytizers schon ihre Kinder mit.
damals:
Altes Ehepaar:Wir möchten mit ihnen über Gott sprechen.
Guten Tag, das ist sehr lieb von ihnen, antwortet der vierzehnjährige.
Es folgt ein längerer, plätschernder Schwall im Slang der Eingeweihten.
Schließlich: Ach, wissen Sie, trägt er dick auf, wenn sie wirklich missionarisch tätig werden wollen, gehen sie lieber in eins der Nachbarhäuser, denn hier wird mit der Schrift gelebt. (Das sollte doch wohl gesessen haben.)
Weiter wehleidiges Plätschern.
Zweiter Versuch: Sie brauchen das Wort Gottes nicht in dieses Haus zu tragen, der Vater ist Pastor.
Katholisch oder evangelisch?
Kein dritter Versuch.
Marcus, die hören nicht mal zu, wenn man ihnen erzählt, man glaube auch. Sie sind krank. Sie haben das Bedürfnis, "auch Dich zu retten".
Aber wem erzähl' ich das. Mir selber wahrscheinlich, denn ich ertappe mich immer wieder dabei, wie sie mir leid tun.
Das vergeht.
Es ist halt Telefonmarketing ohne Telefon. Die dürfen gar keinen echten Rückkanal eingebaut haben.