Gesetzt den Fall, ich würde eine neue Kamera brauchen, weil ich bei der Bildqualität meiner Fotos einen Schritt weiter gehen will. Die Leica V-LUX 1 hat ja im Grunde so viel. Aber die Meinungen sind gespalten und Testbilder der baugleichen Panasonic Lumix FZ50 berauschen mich im unschönen Sinn. Da gäb es dann noch die Sony DSC-H9, die natürlich noch weitaus deutlicher im Consumer-Segment liegen wird als die Leica, aber auch natürlich nur halb so teuer ist. Weiß man, ob die Bilder so viel besser sind als die meiner DSC-H1? Man kann es noch nicht wissen. Warum nicht konsequent sein und gleich nach einer Olympus E510 greifen? Aber dann finge es ja an, das Photographengetue und -geschleppe, das Objektiv- und Stativgehubere, das ich doch so streng vermeiden wollte. Man hat's nicht leicht als Amateur.
Die H5 hat mich von der Bildqualität nicht aus den Schuhen gehauen, weswegen ich von einem Kauf abgesehen habe und auch noch meine H1 habe. Die H9 sieht nett aus, aber ich vermute, dass sie den Chip aus der H5 nur ein bisschen aufgeblasen haben. Die Lumix hat mich auch schon gereizt, aber die ist so schlecht bei wenig Licht. Bleibt die Canon S3, die aber mit der H9 nicht mithalten kann. Kameras mit Wechselobjektiven will ich bislang auch nicht, aber wenn, dann würde es wohl eine Nikon D80 werden. Schwere Entscheidung.
Den Qualitätssprung bringt nur der Wechsel auf die Spiegelreflex. Aber die sind zu groß, um sie mal eben mitzunehmen.
Nervt, diese Zwickmühle. In der H9 soll ja angeblich der gleiche Prozessor wie in der A100 zum Einsatz kommen. Und deren Testbilder sind Welten von denen der FZ50 entfernt, was das Rauschverhalten angeht. Aber es kommt halt eben nicht nur auf den Prozessor an, sondern auch auf den ganzen Rest.
Naja, Du fotografierst ja jetzt schon mit einer Superzoom-Kamera, bei der Du es Dir auch schon überlegen musst, ob Du sie jetzt mitnimmst oder nicht. Eine Spiegelreflex ist nur geringfügig größer. Was halt auch noch nervt, ist das laute Spiegelschlag-Geräusch.
Nerdalarm: Ich hab die H1 immer dabei. Wie auch den Newton. Mein Rucksack ist der Jack Wolfskin Berkeley. Ein halbes Jahr im Einsatz, kann ich bis jetzt nur empfehlen. Danke nochmal für den Hnweis auf die Akustik. Wg. der Größe - die Olympus E410 könnte evtl. noch in meine jetzige Tasche passen, vielleicht sogar die 510 auch noch. Daher mein Interesse. Ach ja.
Ich bin da nicht völlig auf dem laufenden. Die H1 hat da wohl Schwächen (im Alltag wirken sie sich für mich nicht so aus), aber es hat ja in zwei Jahren sicher einen Fortschritt gegeben.
Noch ein wichtiger Aspekt: Wenn es um Qualität geht, sollte die Kamera einen RAW-Modus haben. Das bringt in der Nachbearbeitung unglaublich viel.
Der verständliche Wunsch nach dem Verzicht aufs Geschleppe und Gehubere beschränkt leider in hohem Maße die Möglichkeiten, nicht nur in Sachen Wechselobjektive, sondern auch mit Blick auf die Schnappschussfähigkeiten (Autofocus-Geschwindigkeit) und was bei wenig Licht noch geht (brauchbare höhere ISO-Stufen). Ein Umhängetäschchen mit einer DSLR (in meinem Fall eine Olympus E-330, über die ich nach einem Jahr eigentlich nur Gutes sagen kann) und zwei, drei guten Objektiven hält sich größen- und gewichtsmäßig noch im Rahmen – und ist in etwa das, was mir vor fünfundzwanzig Jahren eine ferne Wunschvorstellung war, dabei unvergleichlich kompakter als das damalige (oder heutige) Kleinbildgeraffel.
Die DSLR bleibt natürlich häufiger zuhause als eine Kompakte. Wenn man mit den Kompakten langsam an die Grenzen stößt, ist man aber möglicherweise auch schon so weit, dass die Kompakte so groß und schwer geworden ist, dass man sie nicht immer dabei haben möchte.
Mein "Kompromiss" ist halt "beides" - eine möglichst kleine Kompakte, die in Hemd- oder zumindest Jackentasche passt (habe mir jetzt nach dem Defekt meiner allerersten Digitalen noch eine neu auch schon nicht mehr erhältliche Olympus C-70Z besorgt) und die DSLR...
Ja, da geht's dann richtig los: mehrere Kameras auf einmal am Mann. Schon bizarr. Können die da nicht mal was erfinden ...
Ok - mit dem Chip der Alpha ist die H9 ein gutes Angebot. Was den Vergleich zu einer DSLR angeht - einen wirklichen Unterschied sehe ich gerade bei der H Serie von Sony erst bei Kameras, die um 1000 Euro liegen. Also die neue 400D, die D80 und alles was drüber angesiedelt ist. Gleichzeitig bieten die Kompakten eben den Vorteil, dass man alles mit ihnen in einer Kamera hat. Wenn ich hier Fotos mache, dann kann ich auch mal drei Kilo Ausrüstung mit mir rumschleppen. Als ich aber in den USA war, da war ich froh, dass ich die H1 hatte. Einfach in den Rucksack und man fertig. Ich hab das Weitwinkel als Zusatz noch mit gehabt, aber da war auch alles. Und ja, ich hab die H1 auch immer dabei...
Gebt uns Testbilder! Das ist alles, was wir noch wollen! Testbilder!
Oh, ich trage schleppe auf Reisen immer zwei SLR mit rum. Allerdings nicht-digital (erspart einfach den Wechsel zwischen Objektiven oder zwischen SW/Farbe).
Und die Gehäuse kosten nur noch so wenig.
Das gibt mir den Rest. Mit nur einer Kamera im Rucksack bin ich ja quasi kein richtiger Mensch. Ich muss aufrüsten.
naja, auf der nächsten Reise kommt noch eine digitale dritte dazu, die ist aber ganz schön klein.