Heute, am 7[ten] Julii 1789, da meine liebe Frau mit der bekannten Gesellschaft nach Adelebsen fuhr, hörte ich die Nachtigall wieder, nach dem bekannten Knurren, einige Töne hervorbringen, die dem Frühlings-Schlag etwas glichen. Es war nicht viel, aber doch stark und unterscheidend von dem Schlag anderer Vögel. auch den 26[ten] Julii wieder es kann also nicht so selten sein.
(...) Wie hat man denn die Weine durch Ruhe verbessert. Warum verbessert man nicht andere Dinge durch die Zeit. Die Weine, die Weine zu merken. Löst mir das Rästel: warum kann man nicht aus neuem Rheinwein in Zeit von ein paar Stunden einen machen, den der größte Weinkenner mit altem verwechselt. Was für ein Deutsch wird man im Jahr 2000 in Sachsen sprechen?
Der junge Herr Ilsemann erzählte mir vor einiger Zeit, daß er den übersauren Kochsalz-Kalch (muriate de chaux oxygené) leuchtend gefunden habe; auch die ätzende Schwer-Erde die Kiesel-Erde auflöse.
Lichtenberg, Sudelbücher, 909, 935 u. 948
Tja, das Weinproblem, das hat ja auch Flann O'Brien – wenngleich in seinem Fall mit Whiskey, dem er in Tagen die nötigen Jahre Altersreife verschaffte – nur lösen können, indem er den Herrn de Selby eine Art Zeitmaschine erfinden ließ.
Die Nacht entsteht übrigens durch das regelmäßige Wechselspiel zwischen Niedersinken und Verflüchtigung eines blickdichten Staubes.