Wer sich heute glaubwürdig und nachhaltig von den Nazis distanzieren wollte, müsste nicht nur die Autobahnen meiden, sondern auch auf das Kindergeld verzichten, schließlich wurden im Dritten Reich Ehestandsdarlehen gewährt, die durch die Geburt von vier Kindern vollständig getilgt werden konnten.
Langsam verliert er den Verstand.
distanzieren
sowieso, auch die DDR hatte Ehekredite, die man "abkindern" konnte (gruseliges Verb von damals)
in west-berlin gabs 10.000 westmark, deswegen haben da die punks gerne geheiratet. ob da wat mit kindern ging, ist mir nicht bekannt, ich habe eheangebot jedenfalls ausgeschlagen.
Hey, dafür kann man sich auf dem Rücken der Nazis locker als billiger Provo inszenieren.
Auf dem Rücken? Würd mich nicht wundern, wenn die aus solchen dummen Sprüchen nicht noch Propagandamunition machen. "Selbst jemand wie Broder muss zugeben, dass ..."
Das ist jetzt endgültig nur noch provo-neoliberale Muppetshow für SPD-Lehrer aus der Provinz.
Muppets
konnt ich inne DDR nich sehn, wir hatten nur 1. (West)
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Langsam verliert er den Verstand.
Sowas in der Art war auch mein Gedanke.
Ich fürchte, das Gewese um den Herman-Rauschmiss, sowenig der den unsäglichen Kerner irgendwie besser macht, sagt mehr "über den Zustand der deutschen Debatte über das Dritte Reich" aus als alles andere. Selbst TP schlägt in eine ähnliche Kerbe, und die "besten" Fundstücke würgt wieder einmal das TP-Forum heraus, einer wähnt ob der Szene wörtlich das "Ende der Meinungsfreiheit" gekommen, usw. usf. Es ist aussichtslos.
Es gehört eben zum geschichtsklitternden Katechismus des konservativen Bürgertums, sämtliche Tatsachen ignorierend auf dem Suffix "Sozialismus" im Nationalsozialismus herumzureiten. Und wie die meisten Konvertiten sind das neuneoliberale Hamburger Nachrichtenmagazin im Allgemeinen und Herr B. im Besonderen eben etwas übereifrig in ihrem Glauben.
Ein interessanter Aspekt – aber, klar, wegen dem "Sozialismus" war der Nazi so scheiße, am "national" kann's ja nun nicht gelegen haben.