Die Weichblende, die an manchen Stellen benutzt wird, hätte man sein lassen können. Die entscheidende Szene wurde mit Musik übergossen und im wahrsten Sinne des Wortes vergeigt. Die Erzählerstimme interpretiert zu oft, statt nur zu berichten, aber The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford ist viel besser als ich dachte. Konfuse Schießereien, die Jämmerlichkeit einer Banditen-Legende, Männergelächter als Brauch faschistischer Hyänen. Verängstigte Jungs und ihre Revolver. Ein bisschen mehr Nüchternheit und der Film wäre richtig groß.