Es gab das ja früher, als ich ein Kind war, dass sich mein Glücksverlangen auf das eine unerhörte, alles gut machende Ding konzentrierte. Sein Eintreffen hielt unweigerlich eine Enttäuschung bereit, aber die Hitze der Erwartung und der tatsächliche, wenn auch durch die Realität geminderte Spaß am Gerät ließen die utopische Hoffnung in den Alltag hinein weiterstolpern, so dass er durch ihren Abglanz noch eine ganze Zeit lang aufgehübscht wurde. Die Stärke des Fetischs liegt in diesem Nachglühen, die Stärke des Alltags in der Bereitschaft der Welt zur Auskühlung.
MH | 25. Dezember 07 | 0 Kommentare
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