Adobe Air: Was anderes als Umsatzoptimierung für schwächelnde DotCom-Riesen?
Die Grundidee, eine Webanwendung als Standalone-Desktop-Anwendung auszuführen, ist nicht verkehrt. Und weiter unten auf der Seite gibt es Community-Apps, die interessanter sind als die hundertste "MeinEbay/Amazon/whatevr"-Sidebar.
Ich habe da konzeptuelle (konzeptionelle?) Verständnisschwierigkeiten. Man verschickt internetrelevante Spezialanwendungen zum Installieren, die ansonsten in einem Browser laufen müssten? Und "Air" ist das allgemeine Softwaredock für diese Spezialanwendungen?
Denk eher in Richtung Java. Da läuft dann was auf Deiner Kiste, das diesen Web-Apps eine plattformunabhängige Infrastruktur zur Verfügung stellt. Adobe verspricht sich davon, dass Entwickler, die bisher Adobe-Werkzeuge wie Flash oder Flex verwendet haben, mit ihren gewohnten Werkzeugen auch lokal / offline verfügbare Apps schreiben können.
Große Bedenken. »The Adobe® AIR™ runtime lets developers use proven web technologies to build rich Internet applications that deploy to the desktop and run across operating systems.« MH hat das im Großen und Ganzen schon richtig beschrieben, meine ich. Abgesehen davon, dass auch das Im-Browser-Laufenlassen je nach Herangehensweise mit "AIR" eine weitere Option ist. Ich sehe da vor allem den Versuch, das Konzept Standalone-Webapplikation mit einer proprietären, eigenen Engine vorzubelegen. Ich traue denen keinen Zentimeter über den Weg.
Naja, dann nimmt man halt Google Gears. Das steht komplett unter der New BSD License und ist etwas weniger schick.
ich glaube eh, dass gears der grund ist, warum es air überhaupt gibt. oder irre ich mich?