Irgendwo im Nirgendwo






Hmja. Die Idee war sicher naheliegend, so ein Magazin zu machen. Aber heute hat ja jeder seine eigene Website, wo er die Bilder und Berichte reinstellen kann. Gedruckt ist das nochmal was Anderes, aber ich glaube schon, dass die Leute allmählich wissen, was etwas wert ist und was nicht.


Hast du die gedruckte Ausgabe mal gesehen? Ich hatte sofort ein ungutes Gefühl, als mir das Heft in Händen lag. "Steuerabschreibung" und "burn, venture capital, burn" staubt es da aus den Seiten. Und das Gequatsche im Editorial ging mir wirklich auf die Nerven.


Muss ich mir mal ansehen. Grundsätzlich ist die Idee mit dem konzentrierten Web-Print-Transfer ja nicht schlecht, wenn sie nicht wieder auf die Blöde ausarten würde. Aber das scheint ja anders nicht zu gehen.


Das Besondere am JPGmag scheint mir zu sein, dass da der Transfer wenigstens teilweise gelingt. Bei Everywhere gibt es a) noch zu wenig zu transferieren, und b) spannt der Spagat zwischen Web 2.0 und Hochglanzwerbeträger doch arg im Schritt.