Der BDP will deshalb eine umfassende Förderung der Resilienz, laut der Autorin Julia Scharnhorst "ein hoffnungsvoller neuer Trend". Resilienz bezeichnet ein Bündel von protektiven Fähigkeiten, die bei Mitarbeitern trainiert werden könnten und so angeblich auch die Chance der Unternehmen im weltweiten Wettbewerb erhöhen. Scharnhorst definiert die entsprechenden Fertigkeiten so:
Die Fähigkeit, widerstandsfähig gegenüber äußeren Belastungen und Krisensituationen zu sein und sie ohne anhaltende Beeinträchtigung durchzustehen, wird in der Psychologie als "Resilienz" bezeichnet. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Physik (ähnlich wie auch der Begriff "Stress") und bezeichnet in der Werkstoffkunde die Fähigkeit eines Werkstoffes, sich verformen zu lassen und dennoch in die ursprüngliche Form zurückzufinden. Der resiliente Mensch gleicht also einem Stehaufmännchen, das sich immer wieder aufrichtet, auch wenn es umgestoßen wird.
Da bleib' ich lieber bei meiner Renitenz.
"Resilienz"? Gestern hieß das noch "Abgestumpftheit".
Die wundersamen Abentheuer des Docktor Sigmund Meerkatz
Du, lass Dich ruhig verformen / in dieser harten Zeit...