The People's Republic of Rock and Roll.
früher hieß das nicht rope skipping.
Die "People's Republic of Rock and Roll" ist eine fiktive, kurzlebige Endsechziger-Kommune in Thomas Pynchons Roman "Vineland", den ich gerade lese. Das auf dem Boden liegende Hüpfseil in psychedelischen Farben erinnerte mich daran.
ich sammle noch empfehlungen für meinen ersten pynchon. mag wer?
Vineland (eher lustig, sehr gut zugänglich und zügig zu lesen, Nachwehen der Hippiezeit)
Die Versteigerung von Nr. 49 (sehr fein, kryptisch, Einstiegsdroge)
Against The Day (monströs)
Mich macht Vineland bisher eher traurig, trotz des brüllend komischen Anfangs. Gut ist es natürlich trotzdem.
Ja. Vineland ist letztlich unglaublich brutal. Wie "Fear and Loathing in Las Vegas" handelt es von der Zerstörung der amerikanischen Freiheiten durch stalinistische J.-Edgar-Hoover-Paranoiker.
OK: Ich würde zuallererst zu "Die Versteigerung von Nr. 49" greifen. Da steckt auch schon die ganze Pynchon-Symbolik drin und man kann mit anderen Freaks sofort über W.A.S.T.E. witzeln.
Ich sag nur "Brock Vond". Mit dem Raten ist es schwer. Der einzige Pynchon, an dem ich gescheitert bin, war "Gravity's Rainbow".
Yeah. Ich mag diese dämlichen Musical-Einlagen und Songs schon bei den Simpsons nicht (jetzt wollte ich schon tippen: The Pynchons, dabei kommt Pynchon sogar mal in einer Simpsons-Folge vor)
Da hat er halt einfach einen laufen. Obwohl, um mal Luft rauszulassen, ist das gar nicht schlecht - funktionierte aber für mich bei "Gravity's Rainbow" nicht.
Ging mir ähnlich. Hat vielleicht damit zu tun, dass ich nicht mit Musicalfilmen sozialisiert worden bin, die ja früher wesentlich häufiger zu sehen waren. Liest sich alles wie eine Parodie auf Rodgers und Hammerstein.