Stippvisite in Edenkoben.
Die Schüler auf der Hinfahrt, die sich um den Porno auf ihrem DVD-Player herumscharten wie um etwas Verbotenes.
Hatte das große Haus fast ganz für mich. Die Stille, der einsetzende Herbst. Die Kontinuitäten, von den Ritualen des Hauskaters über die reifen Trauben an der Hausmauer bis zu meinem langsam verblassenden Gedicht in dem Schaukasten zur Straße hin. Und ich fühle mich dort immer noch so wohl. Stephensons Anathem war die denkbar beste Lektüre.
Die Pfalz wurde gerade weinlustig, wie immer um diese Zeit. Da gab es einen Winzer, der mit seinem Trecker plus vollgeladenem Anhänger kaum den Hügel hinaufkam. Hinten suppte der Traubensaft heraus, der allein dadurch entstanden war, dass die Trauben den Anhänger bis Oberkante Unterlippe füllten und sich gegenseitig auspressten.
Auch eine Gruppe von Leuten, die schon schwer Schlagseite hatten und lauthals großartige Trinksprüche in die Umgebung kollerten: "Hart ist der Zahn der Bisamratte, noch härter ist die Morgenlatte!" Die Frauen waren in der Überzahl und ließen sich begeistert von einem noch besoffeneren Mann dirigieren ("Laude! Noch emol!")
Im Garten in der Septembersonne sitzen, nur sitzen, so lange es die eigene Unduldsamkeit erlaubt.
Das Trampolin im Garten auch benutzen.
Es ist schön da.
Dieser Hinweis war kostenlos
Waterworld