Avatar: Western, Science Fiction, Fantasy, (Anti-)Kriegsfilm - vier Genres zum Preis von einem. Und es funktioniert auch noch, weitgehend. Immer wieder relativ kluge Sachen zwischen dem hervorragend inszenierten Gedröhne, und der naturmystische Kitsch hält sich in Grenzen. Was sie immer noch nicht hinkriegen: Die Schwere von bewegten menschlichen oder tierischen Körpern glaubhaft zu machen. Interessant, wie langsam Haare, Wasser und Feuer richtig gut simulierbar werden, aber nicht das Körpergewicht.






Ich erinnere mich an einen Dokumentarfilm, in dem erklärt wurde, wie schwierig es lange Zeit war, Milch in 3D glaubhaft darzustellen (halb transparente, halb opake, halb spiegelnde Flüssigkeit) oder Augen (ähnlich wie Milch).

Man könnte auf diese Weise lange darüber nachdenken, was diese Dinge eigentlich sind.


So ist es.


... da schreiben schon astrophysiker lange riemen zu: Since Pandora is a moon and is presumably smaller than the Earth, the gravity would be lower. This is alluded to in the film, and creatures do grow larger and survive falls from greater heights than you could on Earth. (...) ansonsten empfand ich es eher als einen cowboy/indianer-schinken mit einem der altersfreigabe entsprechendem hollywood-spektakel-drehbuch.


Bin ja dem Krachbumm nicht abgeneigt, aber der Film hat mich nicht gereizt. Blaue Aliens, naja.


Ich bin ja etwas neidisch, dass sich für Sie der naturmystische Kitsch in Grenzen hielt. Hätte ich auch gerne so gesehen, aber als dann noch die Tiere des Waldes gegen die technokratischen Eindringlinge eingriffen... naja. Apropos Tiere des Waldes: Das hat mich auch etwas gestört, so teuerster Film des Universums, und dann nur fünf Spezies.


Ok, ok, ich geb alles zu. Aber Mechas und Wilde mit Feuersteinpfeilspitzen und leuchtende Wälder, so was kriegt mich halt.