Jetzt ist dann bald wieder Weihnachten. Man sieht in den Läden schon wieder die Dekoration.
Nope. Das ist das Weihnachten in Ul Quoma. Lieber unsehen, sonst kommt Breach.
Stimmt ja, Ul Quoma ist ulquomisch-orthodox! Aber die Sache mit Breach kann auch gut ausgehen … Miéville wählt die einzige nicht-mystische Auflösung seiner Konstruktion. Ziemlich beeindruckend, bei dem Lastenheft, das er sich selber aufgenötigt hat.
Von den sprachlichen Herausforderungen ganz abgesehen. Ich hoffe, dass das Buch gut übersetzt wird. ("Unsehen" oder doch besser "Umsehen"? "Entsehen"?)
Ist schwierig. Wie willst du "grosstopically" oder "topolgaenger" gut übersetzen? "Unsehen" ist das Naheliegendste, klingt aber auch irgendwie nicht so richtig. Ich beneide die Übersetzerin nicht.
Irgendwo las ich, die deutschen Übersetzungen der bisherigen Miévilles seien ganz gut. Die Entscheidung, "Perdido Street Station" (und andere glaube ich auch) in zwei handlichere Bücher aufzusplitten, scheint mir zwar nicht gerade für übertriebene Sorgfalt seitens des Verlags zu sprechen, aber wer weiß.
"The City and The City" ist auch für einen sehr guten Übersetzer eine Herausforderung, weil es nicht nur darum geht, die Neologismen plausibel ins Deutsche zu übertragen. Es geht da nicht mehr nur um kreative Sprachspiele, sondern um das ganze System.