Unterwegs mit der LX3. Ich muss ein wenig in produktverliebtes Geschwafel verfallen, denn die Kamera ist großartig. RAW und JPG gleichzeitig; Bilder mit ISO 1600, die zwar verrauscht, aber immer noch behandelbar sind; Serienbilder mit 6 fps (natürlich dann nicht mehr in der vollen Auflösung, aber immer noch groß genug); Blitzschuh; Möglichkeiten zum Anbau von Weitwinkel- und Televorsätzen usw. usf. Ich kann jetzt Sachen machen, an die ich vorher nicht einmal denken durfte. Portraits, Landschaft, HDR, das geht jetzt alles. Zusammen mit CS4, Lightroom, Picasa, der Magic Mouse und dem Canon ip4700: yo.































































Manches von hier in gößer und besser beim JPGmag


Das rockt. Bringt eigentlich der Raw-Modus bei der LX3 was? Ich bin mir da bei den Kompakten immer nicht so sicher.


Ich fotografiere jetzt fast ausschließlich gleichzeitig in RAW und JPG, um die Auswahl zu haben. Die Firmware, die die JPGs errechnet, trifft zwar oft gute Entscheidungen (bei der Rauschreduzierung ist sie schwer zu schlagen), aber nicht immer, und jetzt kann ich mich entscheiden, ob ich das brauchbare JPG nehme, oder aus der RAW-Datei noch was rausholen will. Das RAW-Format ist zwar proprietär ("rw2"), aber Picasa und Lightroom kommen damit klar. Feine Sache.


Mir hat an RAW immer dieser Charakter als "Negativ" gefallen, also als bloße Grundlage für das Bild, das noch erst umgesetzt werden muss. Es ist zwar nicht ganz das Gleiche, als wenn man in der Dunkelkammer die Belichtung steuert, aber auch nicht ganz davon verschieden.


Stimmt, ich finde auch dieses Leitbild "Entwicklung" passend, das in Lightroom vorherrscht.


(Dachte, die LX3 könne Rohdateien als DNG abspeichern. Hatte ich wohl mit der weitgehend baugleichen Leica-Version des Geräts verwechselt.) Stimmt schon: Man kann eigentlich in vielen Situationen ruhig wieder mit JPEG fotografieren, weil die Engines der Kameras mittlerweile sehr OK sind. Das war in der ersten Generation der DSLRs noch nicht so.


Für DNG muss man dann einen DNG Coverter bemühen. Aber Lightroom kann, wie gesagt, mit rw2.


DNG wird, finde ich, ohnehin überschätzt...

Ist bei der LX3 eigentlich auch Silkypix Developer Studio als RAW-Entwickler dabei, wie bei den größeren Panasonic-Teilen? Ich habe mir das ja für mein Olympus-Geraffel irgendwann dazugekauft, weil mir's dafür von allen Angeboten (einschließlich Lightroom) am Ende noch am besten gefiel.


Ja, aber ich hab's gleich zur Seite gelegt. Taugt das was?


Mir gefällt's gut, sowohl was die Anmutung der Ergebnisse schon ohne großes Rumschrauben angeht, als auch die Vielfalt an Eingriffs- und Nachbearbeitungsmöglichkeiten (speziell auch bei der Entrauschung). Für meine Ansprüche geht damit das meiste meiner Nachbearbeitungserfordernisse, ohne noch weitere Software bemühen zu müssen. Ist vielleicht nicht ganz so intuitiv bedienbar wie manch anderer Entwickler, wofür z.T. auch die englische Übersetzung aus dem Japanischen verantwortlich sein mag, aber zur RAW-Entwicklung doch irgendwie mein Lieblingsprogramm. Weiß allerding nicht, wie sich das in einen "Workflow" integrieren lässt, der auf Photoshop basiert.


"Workflow" ist das Stichwort. Formt sich gerade erst bei mir. Bin auch noch in dem Stadium, wo ich jeden Tag an der Kamera neue Einstellungen entdecke.