Zeit des Zorns. Wie ein böser Traum. Günter Hack sagt, dass es irgendwo eine Maschine gibt, die alles antreibt, und hier röhrt sie im Motor eines verratzten grünen AMC Javelin, mit dem der Held durch die iranischen Stadwüsten zoomt. In dem Zischen der Industrieroboter, die er beaufsichtigt beim Bau lauter kleiner, properer Renaults. In dem Klacken von Gewehrverschlüssen (überhaupt Männer mit Gewehren in diesem Film). Im iranischen Fernsehen und Radio, beide anhand von Beispielen vorgeführt, am bildmächtigsten beim bloßen Abfilmen einer brennenden Ölquelle - Aufnahmen, die der Held anstiert, bis ihn der eine Anruf ereilt. Nicht der Großfilm, zu dem er im Feuilleton aufgepumpt werden soll. Aber sehr empfehlenswert, bis zum ätzenden Ende.






Das Bröckeln der alten Struktur, die nicht weg will. Wenn der Putz ab ist, kommen leider die Stahlträger zum Vorschein.