Hat die Linke also einmal Rückgrat gezeigt und diesen Tränenkuckuck nicht mitgewählt. (Fast so etwas wie) Respekt.






Ich fand die Dumpfkommentatoren in den Standardmedien hinterher recht amüsant, von wegen: Die Linke hätte Gauck wählen sollen, jetzt sei sie als Koalitionspartner verbrannt. Ich meine: Hätte die FDP einen Lafontaine gewählt? Die CSU einen Richard Dawkins? Sollte man nicht dankbar dafür sein, dass es überhaupt noch unvereinbare Positionen gibt, die nicht im Pragmatismusschlonz ersäuft werden können?


Ebent.


"Tränenkuckuck" finde ich gut. "In der rechten Ecke: Der Träääääääääänenkuckuck! In der noch rechteren Ecke: Der böööööööööööse Wuuuuuuuuuuuulff!"


Noch schöner wäre es gewesen, hätten sie selber einen besseren Vorschlag gehabt als die Fernsehtante. Heiner Geißler vielleicht. Aber der wäre denen wohl zu links gewesen. Oder darf man in der Partei noch "Kapitalismus abschaffen" sagen?