Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU), der zum Ende August sein Amt niederlegt, wird nach dem Ende seiner politischen Karriere Vorstandsvorsitzender des Baukonzerns Bilfinger Berger mit Sitz in Mannheim.
Immer eine Spur schmieriger als die anderen. Ein Mann und seine Mission.
Ich bin leicht enttäuscht. Bauindustrie ist ja schon evil, aber was ist mit Big Pharma? Waffenhandel? Der Atom-Lobby?
Ich hab's: Er will Pyramiden in Nordhessen hochziehen lassen. In Handarbeit.
Um genauer zu sein: eine Pyramide für sich selbst. Mit elektronisch fußgefesselten Hartz-IV-Beziehern.
Das mit den Peitschen machen wir aber nicht elektronisch.
Man darf sich neuen Technologien nicht verschließen. Aber auch Handarbeit ist, wie wir alle wissen, ein wichtiger Aspekt der Mittelstandsförderung.
Schade. Und man hat schon das ganze Potential sehen können.
Er bereitet gerade seinen Wechsel zur SPD vor. Dann tritt bei der nächsten Wahl als sozialdemokratischer Kanzlerkandidat an, um knapp gegen Urschi von der Leyen zu verlieren. Bei der gibt es dann Peitschenhiebe nur noch gegen Vorzeigen einer Chipkarte, die von der Firma ihres Schwippschwagers hergestellt wird.
Das mag man sich nicht vorstellen. Van der Leyen und Koch in einem Raum. Und Peitschen. Und Chipkarten. Und Schwippschwager. Oh, gute Güte.
Koch und von der Leyen spielen auch in der nächsten Johanna-Spyri-Verfilmung mit, «Rottenmeiers Rache». Guttenberg als Peter. Koch als Paul-und-Mary. Schäuble als Klara.