Nach anfänglicher Skepsis (und ungewohnten Schwierigkeiten bei der Installation) gefällt mir Lion jetzt immer besser. Das am Anfang leicht verwirrende Gemisch aus Launchpad, Mission Control, Dashboard etc. lässt sich sehr gut über die aktiven Ecken (Systemeinstellungen > Mission Control) regeln, und bietet dann wirklich einen schnelleren Zugriff als vorher. Wie immer bei der Installation eines neuen Apple-Betriebssystems entdecke ich die guten Sachen nach und nach, was dann doch wirkt, als würde ich eine Reihe größerer und kleinerer Geschenke auspacken. Die Darstellung von Korrespondenzsträngen in Mail ist so ein Geschenk. Oder Versions. Oder die deutsche Sprachausgabe. Ich hatte Bedenken, dass Lion meinen betagten iMac (Alu, mid 2007) ausbremst, aber das Gegenteil ist der Fall. Vielleicht zahlt sich hier aus, dass ich ihn neulich noch ein wenig gepimpt habe: Er verträgt nämlich 6 GB RAM statt der 4 GB, die Apple als Obergrenze angibt.
Was Lion mir auch beschert hat, ist die zweite kernel panic in den dreieinhalb Jahren, die ich OS X nutze. Eine Reparatur der Zugriffsrechte (Dienstprogramme > Festplattendienstprogramm > Zugriffsrechte überprüfen /reparieren) ist vielleicht nach der Installation von Lion grundsätzlich keine schlechte Idee.
TrueCrypt macht unter Lion die Grätsche - Abhilfe.
Wer mir hilft einen DeLock USB-to-serial-Adapter unter Lion zum Laufen zu bringen, sei mir als Freund willkommen.
Wichtig war für mich auch noch, den NTFS-3G-Treiber zu deinstallieren, weil der alle Arten von Problemen hervorrief und verstärkte. Leider ist die Deinstallation nicht immer trivial.
Der 10.6 Treiber funktioniert auch unter 10.7
Ganz wunderbar. Mein Elsa-Modem von 1998 und Lion sind jetzt ganz dicke miteinander. Vielen Dank!