Dieses Bild aus dem Zweiten Weltkrieg bewegt mich seit Tagen. Der Mann ist tot (laut Bildlegende Opfer eines deutschen Scharfschützen), aber er wirkt präsent und lebendig. Man merkt auf den ersten Blick nicht, dass etwas nicht stimmt, dass nichts mehr stimmt. Die Zärtlichkeit, mit der er im Tod seine Waffen hält, ist irgendwas zwischen rührend und verstörend; dass ich ihn in die Arme nehmen möchte ebenso.
wednesday,
15. Oktober 2011 um 15:49:29 MESZ
Beim ersten Anblick dachte ich, er hält eine kleine Kamera in der Linken. Ist wohl eine Handgranate. Ich versuche manchmal, mir 70 Millionen tote Menschen vorzustellen. Es geht nicht.