Mit anderen Worten: Ciao, Boomer. Kein Begriff von der Wucht der großen Zahl. Kein Interesse daran, dass ein deutlich erhöhter Anteil der 70plus-Generation zumindest auf pflegenden Kontakt angewiesen ist. Blanker Zynismus als Sachlichkeit, eine deutsche Tradition: "(…) die Option, dass den Gefährdeten die Zahlen vorgelegt werden, dass sie ihren Risikograd selbst einschätzen und selbst eine Entscheidung über ihre Kontaktdichte treffen." Die 12% unter 70, die auch draufgehen - ja mei. Ich kann dem Autor generell empfehlen, einmal Kontakt zu Leuten aufzunehmen, die gerade in der Kranken- und Altenpflege beschäftigt sind. Es könnte für Aha-Erlebnisse sorgen. Mal sehen, ob dieser Artikel genauso schlecht altern wird wie all die anderen Beiträge (Spahn etc.), die noch jüngst sehr schlau Entwarnung gaben.






Das Agieren von Spahn und RKI im Januar/Februar wird nach der Pandemie hoffentlich noch recherchiert werden und nicht in den allgemeinen Heldenerzählungen untergehen.

Wie man die Vorstellung haben kann, dass man Alte (und Kranke) wirksam isolieren könnte, ist mir rätselhaft. Der Artikel ist die wenig verklausulierte Botschaft: Lasst sie sterben und auf den Totenschein schreiben wir dann Organversagen.


So ist es.