Watchmen. Ich weiß nicht. Gewaltpornographisch, doch. Und der Zynismus, der grobe. Der Sex, oh gute Güte, der Sex zwischen zwei Superhelden. Und dann wieder die knochenbrechende Gewalt, Auftritt der Trennschleifer beim Gefängnisaufstand. Sollte so schockierend sein. Und dann diese Sülze zum Schluss. Lieber nicht.
"Der Fürst der Skorpione" als Elektrobuch.
Praschl gegen Elektrobücher.
Knackpfeifen, die sich widerspruchsfrei hundert Mal täglich von Videokameras erfassen lassen, rasten aus, wenn sie bei Hobbyaufnahmen zufällig ins Bild geraten - auf dem sie dann nicht einmal zu erkennen sein müssen. Ja, mir ist der Verdacht gekommen, dass das eine mit dem anderen eng zu tun haben könnte. Macht's nicht weniger deppert.
Natürlich denkt man an den ganzen Flachs: Odysseus, Robin Hood; ja, auch an den vermaledeiten Herrigel.
Was kommt: die Affekte. Ehrgeiz, Frustration, Befriedigung, Wut. Was auch kommt: die Geräusche. Vögel & Sehne. Akustisch ist etwas Unaufgeregtes, etwas Verstohlenes im Bogenschießen. Schon bei einer Armbrust stellt man sich das anders vor.
Den alten, nutzlosen, einst aus den USA mitgebrachten und nun als Zielständer zweckentfremdeten Pfeil in Stücke zu schießen, war keine Absicht. Spaß hat es trotzdem gemacht.
Unterwegs mit der LX3. Ich muss ein wenig in produktverliebtes Geschwafel verfallen, denn die Kamera ist großartig. RAW und JPG gleichzeitig; Bilder mit ISO 1600, die zwar verrauscht, aber immer noch behandelbar sind; Serienbilder mit 6 fps (natürlich dann nicht mehr in der vollen Auflösung, aber immer noch groß genug); Blitzschuh; Möglichkeiten zum Anbau von Weitwinkel- und Televorsätzen usw. usf. Ich kann jetzt Sachen machen, an die ich vorher nicht einmal denken durfte. Portraits, Landschaft, HDR, das geht jetzt alles. Zusammen mit CS4, Lightroom, Picasa, der Magic Mouse und dem Canon ip4700: yo.
Der Shinkansen zeichnet sich weniger durch die absolute Höchstgeschwindigkeit der Triebwagen (443 km/h im Testlauf) als vielmehr durch seine durchgängig hohe Reisegeschwindigkeit auf einem vom Nah- und Güterverkehr baulich komplett getrennten Hochgeschwindigkeitsnetz aus. So erzielt der Nozomi-Superexpress zwischen Tokio und Nagoya inkl. Bahnhofsaufenthalten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 206 km/h.
Der Shinkansen gilt als eines der sichersten Verkehrsmittel und ist der sicherste Hochgeschwindigkeitszug überhaupt. Von seiner Inbetriebnahme im Jahre 1964 bis heute ist es zu keinem Unfall mit Todesfolgen gekommen. Selbst bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 im Oktober 2004, als zum ersten Mal ein Zug entgleiste, kam es nicht zu Personenschäden.
Die Pünktlichkeit ist international konkurrenzlos. Sämtliche Shinkansen-Züge erreichen pro Tag zusammengerechnet eine Verspätung unter fünf Minuten. Ursachen dafür sind etwa die Trennung des Hochgeschwindigkeitsnetzes von Nah- und Güterverkehr, fast durchgängige Einzäunung der Strecken, robuste Technologie und gute Wartung. Hat ein Lokführer mehr als 15 Sekunden Verspätung, so hat er sich schriftlich zu verantworten.
Der Flammennebel.
Ein Merkmal unserer wunderbaren Informationsgesellschaft ist natürlich auch, dass sie Information so gerne für Schwachsinn verwendet.
Das sehr gute Paper Bye, bye Multikulti - Es lebe Multikulti der Aktion 3. Welt Saar. Überhaupt diese tapferen Leute.
Hilf der Wissenschaft.
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