Tenkû no shiro Rapyuta. Mochte ich ja sehr. Am Schluss wird der Kitsch so verdichtet, dass er ikonographisch kaum noch aufzudröseln ist. Ein Baum schwebt im Orbit. Seine Wurzeln haben bis vor kurzem die Mauern eines fliegenden Schlosses zusammengehalten. Er wird getragen von der Kraft eines gigantischen blauen Kristalls. Dazu singen helle Mädchenstimmen japanischen Synthpop. Wunderschön. Kinder brauchen Märchen? Ich auch, ich auch.
Friedrischsafèn, mon amour. Man sagt mir übrigens, die seien wirklich gut. Hausgemachter Teig und so. War selber allerdings noch nie dort, die Bonuskarte ist eine Leserzuwendung.
Peter Lauch und die Regenpfeifer.
Metall hat Zukunft.
So werde vermieden, dass man Schüler im Biologie- und im Religionsunterricht mit völlig verschiedenen Lehren konfrontiere.
Geht den Bach runter.
Nun bringt also die Bundesmarine vor dem Libanon tatsächlich einen Einsatz zustande, der gleichzeitig extrem gefährlich und extrem nutzlos ist. Nutzlos, weil er den einzigen sinnvollen Zweck verfehlt, den nächsten Anlauf der Hizbollah zur Vernichtung Israels wenigstens hinauszuzögern. Die Schweinereien, mit denen die Tatsachen zu diesem Teil der Pleite am Parlament vorbeigeschleust wurden - man winkt nur noch müde ab, was ist auch vom deutschen Parlamentarismus anderes zu erwarten. Aber obendrein gehört es zur Dynamik der ganzen Geschichte, dass plötzlich nicht mehr die "friedenserhaltende" Mission im Mittelpunkt steht, sondern das Gespenst einer militärischen Konfrontation zwischen Bundesmarine und IAF. Wer hätt's gedacht. Der Spiegel aber fragt zusammen mit dem Verteidigungsministerium treudoofdeutsch, ob Israel seine Luftwaffe noch im Griff hat. Es ist mir schon noch peinlich, wie schnell man auch hier wieder alles auf eine zentrale Forderung herunterbrechen kann: Deutschland, halt's Maul.
Bei der Bestellung des guten Wetters.
Die neuen Piraten
"Studiengebühren? Find ich gut!"
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