Viel Schatten, ein bisschen Licht.
Geht in die richtige Richtung.
Ultra-orthodoxe Juden hatten mit aller Macht versucht, die Parade zu verhindern und mit Gewalt gegen Teilnehmer gedroht. Auch muslimische Repräsentanten und der Vatikan forderten eine Absage der Veranstaltung.
Klar, man kann die Zwarwald-Comics alle auf der Zwarwald-Website abgreifen. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten. Zum Beispiel das neue Zwarwald-Buch "Elementartierchen", das bei reprodukt erschienen ist. Das Papier ist klasse. Der Druck ist klasse. Die Gestaltung ist klasse. Die Comics sind es sowieso. Und obwohl auch ich fast alle Stories auf der Website hätte abgegriffen haben können, theoretisch, war das nicht der Fall. Gewesen. Es geht einem ja immer mal wieder was durch die Lappen. Ist dies eine Midrange-Mehrzweckwaffe für die Schenkschlacht unterm Tannennadler? Es ist mehr als das. Aber das ist es auch.
Hoffentlich wird der nächste Band schon vorbereitet.
Monarchie am Ende.
Küchen sind Orte der Demütigung.
"Fassbinder," Freddie said. "You ever hear of this Rainer Fassbinder?"
"I'm not in a joking mood, Freddie," Warbaby said.
"No joke. I ran Separated at Birth on this Blix, man, scanned this stiff-shot the Russian sent you before? Says he looks like Rainer Fassbinder. And that's when he's dead, with his throat cut. This Fassbinder, he musta been pretty rough looking, huh?"
Warbaby sighed. "Freddie ..."
"Well, German, anyway. Clicked with the nationality-"
"Mr. Blix was not German, Freddie. Says here Mr. Blix wasn't even Mr. Blix. Now let me read. Rydell needs quiet, in order to adjust to driving in the city."
Virtual Light, William Gibson. Beim zweiten Lesen der gleiche Eindruck wie bei Idoru und All Tomorrow's Parties: besser als erinnert. "Separated at birth" ist übrigens eine Polizei-Software, die die Gesichter von Tätern, Zeugen und Opfern mit denen von Celebrities vergleicht. Phantombild via proxy sozusagen. Und die Fernsehsekte, die in dem Roman vorkommt, finde ich heute viel gruseliger und lächerlicher als damals.
Tenkû no shiro Rapyuta. Mochte ich ja sehr. Am Schluss wird der Kitsch so verdichtet, dass er ikonographisch kaum noch aufzudröseln ist. Ein Baum schwebt im Orbit. Seine Wurzeln haben bis vor kurzem die Mauern eines fliegenden Schlosses zusammengehalten. Er wird getragen von der Kraft eines gigantischen blauen Kristalls. Dazu singen helle Mädchenstimmen japanischen Synthpop. Wunderschön. Kinder brauchen Märchen? Ich auch, ich auch.
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