May 1953
Ich bin gern mit jungen Leuten zusammen. Sie reden meistens Unsinn, sind aber amüsanter als wir alten Säcke.
Elektronik macht glücklich.
Glaube ist schwierig geworden, weil die Welt, die wir antreffen, ganz von uns selber gemacht ist und sozusagen Gott in ihr nicht mehr vorkommt.
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Ende Juni äußerte Pater Anselm Grün, einer der Erfolgsautoren christlicher Literatur, in einer Diskussionsrunde des SWR, dass die Leser seiner Bücher nicht nur Lebenshilfeangebote suchten, sondern vor allem nach Gotteserfahrungen strebten.
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Casanova ist der gegenwärtig international wohl bedeutendste und bekannteste Religionssoziologe.
Public School, Santiago, Chile
Doch warum sollte er dafür in Deutschland Rache nehmen, fragt sich Imane. Wenn, dann müsse er sich an Israel rächen.
Ich habe einen Kartenleser, sein Vorname ist Cheapo, sein Nachname Noname. Er ist sehr vielseitig, kann 53 Dinge in einem, oder 55, so genau weiß man das nicht. Wenn ich ihn meiner XP-Kiste (SP-1) andiene, wird gleich für jedes seiner Lese- und Schreibwerke (vier sind's insgesamt) ein Laufwerk auferbaut an meinem Arbeitsplatz, sie heißen G, H, I, und J. Mein Microdrive (IBM 340 MB) und meine SanDisk Compact-Flash-Karten (256 MB und 1 GB) werden gleich erkannt, man kann sie FAT formatieren oder sogar vollFAT(32), man kann sie beschreiben, löschen, wie es beliebt. Wenn man sie FAT formatiert hat, arbeiten sie viel geschwinder, aber das ist nur ein Detail. In einen PCMCIA-Adapter passen sie in meinen antiken Laptop (Win98SE) wie dafür gemacht.
Aber es gibt eine seltsame Sache.
Man kann Verzeichnisse mit Hunderten von Dateien auf den Speicherkarten ablegen. Mehrere davon, es ist wirklich kein Problem. Da ist man glücklich, und will sich das Werk ansehen. Man klickt auf den Laufwerksbuchstaben "H", denn dort sitzen Microdrive oder CF-Karte. Alles da. Man öffnet eines der Verzeichnisse mit den Hunderten von Dateien, sagen wir "Texte". All die Texte lachen einen an. Man öffnet einen von ihnen, und einen anderen, das geht wie's Brezelbacken. Super Sache. Und dann möchte man gern das Verzeichnis wieder verlassen, wieder hochklimmen zum Laufwerksbuchstaben "H". Oder auch nur das Fenster schließen, in dem all die vielen Texte zu besehen waren. Und da kommt es dann zum Malheur. Bluescreen heißt es, böse beißt es! "Registry error". Wiederholbar. Zuverlässig. Spielt keine Rolle, ob es sich um die CF-Karten oder den Microdrive handelt. Liegt nicht an dem Dateisystem, das man erformatiert hat. Liegt nicht an einzelnen Dateien im Verzeichnis "Texte", die quer im Stall stehen. Denn es macht der Karte gar nichts aus, mit all diesen Hunderten von Dateien belastet zu werden, im Gegenteil, der Herr! Man darf sie auf der Karte nur nicht in ein eigenes Verzeichnis packen, neben anderen Verzeichnissen mt Hunderten von Dateien. Dann wird es blümerant. Det hamwer nich, det wolln wer nich.
Und glaubt es nur, mit meinen MemorySticks das gleiche Spiel (sind bei Cheapo Noname als Laufwerksbuchstabe "J" unter Vertrag).
Google? Müll! Ich will keinen Kartenleser kaufen, ich hab ja schon einen.
Kennt wer so ein Phänomen? Weiß gar Abhilfe?
Ich glaube fast, Computer sind ein Rätsel der Natur.
Wir können nur noch kleine Fehler entdecken.
Mit soforiger Wirkung.
Energie für unterwegs.
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