Dienstag, 25. Juli 2006


Target [1|2] als E-Book.






Musik [via passantin]





Montag, 24. Juli 2006



Wie schlugen wir da unsere Zähne hinein.






Großartig, Pforzheim.






Neuer Pynchon im Dezember.






Über das weitere Schicksal des Tieres entscheidet nun der Amtstierarzt.

Tierschützer, jetzt gilt es.

[Die Kommentare zu diesem Posting (s. unten) sind wegen des Vandalismus einiger Nutzer in das Ursprungsposting übernommen worden, die Kommentarfunktion wurde abgeschaltet.]

schmerles, Montag, 24. Juli 2006, 15:10 Todspritzen. Den Halter (Züchter) eventuell auch.

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MH, Montag, 24. Juli 2006, 15:11 ?

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pappnase, Montag, 24. Juli 2006, 15:13 geht nicht anders.

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MH, Montag, 24. Juli 2006, 15:20 Natürlich muss dieser Hund unschädlich gemacht werden. Wenn das seinen Tod einschließt, so be it. Aber es kann doch wohl kaum euer Ernst sein, Halter resp. Züchter gleich auch "totzuspritzen", wie unangenehme Typen das auch immer sein mögen? Der ganze Hundewahn in dieser Gesellschaft müsste mal ernsthaft thematisiert werden, darum geht's.

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schmerles, Montag, 24. Juli 2006, 16:11 Warum denn nicht? Einem Waffenhändler wünschte ich dasselbe.

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MH, Montag, 24. Juli 2006, 16:14 Sorry, nicht meine Debatte, nicht mein Niveau.

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schmerles, Montag, 24. Juli 2006, 16:20 Meins auch nicht, aber Sie haben angefangen. Nur weil Sie keine Hunde mögen.

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demon driver, Montag, 24. Juli 2006, 16:36 Stunning, wie es im 21. Jh. Teilen der Menschheit, zumal der sogenannten zivilisierten, regelmäßig gelingt, noch hinter Auge-um-Auge zurückzubleiben.

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pappnase, Montag, 24. Juli 2006, 16:49 ich möchte mein "geht nicht anders" mit sicherheit nicht in dieser ecke sehen; wollte eher ausdrücken, dass menschen, die solche tiere erziehen oder halten unter besondere aufsicht gehören...

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Mama, Montag, 24. Juli 2006, 19:47 Menschen die solche Tiere halten sind vielleicht Vollidioten, vielleicht nicht. Menschen, die solche Tiere frei rumlaufen lassen sind fahrlässig, wahrscheinlich Vollidioten, und gehören für ihre Fahrlässigkeit bestraft. Leute, die wegen einer fahrlässigen Tötung einer den Tod des Tierhalters fordern halte ich für Vollidioten.

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Mama, Montag, 24. Juli 2006, 20:45 Musste übrigens an meine Rechtsvorlesung denken, in der der Professor uns die Verhältnismäßigkeit am Beispiel von Kampfhunden erklärte. Zunächst schlug er vor, alle zu töten. Etwas krass, "geht doch nicht" sagten einige. Dann ging er etwas runter und schlug vor, allen die Zähne auszuschlagen. Das fand ich sehr lustig. Wir einigten uns dann doch auf die Maulkorbpflicht. Wer diese Missachtet, gehört auch hart bestraft, wenn es nach mir geht.

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schmerles, Montag, 24. Juli 2006, 21:00 Wie Sie gleich so feindselig reagieren wenn ich dem süffisanten MHschen Aufruf "Tierschützer, jetzt gilt es." mal folgte.

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MH, Montag, 24. Juli 2006, 21:10 Ach, das war ein Ironieversuch? So eine lockere, kleine Unterstellung, ich würde das "Totspritzen" von Menschen fordern? Weil ich die bizarren Rituale von Tierschützern verulkt habe, die regelmäßig selbst bei solchen Kötern noch Diskussionsbedarf sehen? Und Sie haben tatsächlich den Nerv, hier von Feindseligkeit zu reden? Hausmitteilung.

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Buddhisten nicht einmal ärgern.








Wir lasen, oh wie wir lasen. Und die Anwesenden hörten gut zu (der große Saal des kleinen Theaters war fast voll). Es kam zu Gelächter und Ergriffenheit, aber nur selten wurde romantisch geglotzt. Das Schlusswort der letzten Vortragenden lautete: "Ich lade Sie ein, an der Bar unmäßig zu trinken, massenhaft Bücher von uns zu kaufen und uns nichts zu fragen."

Ich las zum Beispiel:

Wenn überhaupt

Wenn man erst einmal ein Scheißkraucher geworden ist. Eine Kreatur, die mit dem Hosenbund an den Brustwarzen im Grottenolmgang durch das Höhlensystem ihres endgültigen Alltags schlurft. Wenn man überhaupt noch schlurfen kann wie ein Grottenolm. Wenn man die Jauche nicht mehr hält, und zum dritten Mal im Leben Windelnutzer wird. Wenn das nicht andere für einen machen müssen, denen vor Ekel die Hände erlahmen. Wenn man Fürze lässt, die Tauben töten. Wenn einem die Zähne wie Stecker aus der Kauleiste gehüpft sind, und man ein Pampenlutscher geworden ist. Ein Scheisskraucher und ein Pampenlutscher. Wenn man überhaupt noch lutschen kann. Wenn man das Würstle wienert und es wird nicht mehr strack, nicht einmal mit Arzenei, und die kann man sich sowieso nicht leisten. Wenn man alle Männer Theodor nennt und alle Frauen Chicorée, das ist ein Indianername wie aus Tausendundeine Nacht. Wenn man ein Ödsabbler geworden ist. Vorausgesetzt, man sabbelt, weil im Hirnmulch noch das ein oder andere Neuron einsam vor sich hinfunkt: SOS, SOS. Wenn man den ganzen Tag lächelt und wackelt, wenn das kleine Einmaleins ein Himalaya der Überforderung geworden ist. Wenn man vor dem Fernseher sitzt, und sich über alles freut, und nachher ist wieder das Sofa nass. Wenn überhaupt. Wenn man noch einen Fernseher hat. Und ein Sofa. Und den Einschaltknopf finden kann. Und das Ding da, das Dingsbums da, das da zum Drücken.

© M. Hammerschmitt, 2006






Die Sachsen sind die Schwaben mit dem schlimmeren Akzent.





Sonntag, 23. Juli 2006


So stark schwitzen, dass sich nachher an den trocknenden T-Shirts Salzkrusten bilden, die man mit den Fingernägeln abkratzen kann.





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