Ankündigung






Chic!!!


Ich freu mich drauf. Es sind schon ein paar Lesungen klar. Hoffentlich wird der Text einige Leser überraschen, die von der Ankündigung auf eine bestimmte Erwartungshaltung eingenordet wurden.


Schaffst Du's auch nach Wien?


Bis jetzt ist noch nichts geplant, aber "Das Herkules-Projekt" wurde ja relativ häufig von österreichsichen Bibliotheken angeschafft. Gibt es eine spezialisierte Jugendbuchmesse o.ä. in Wien?


Davon weiss ich nichts, aber ich kenne mich auf dem Gebiet auch nicht aus.


Ich forsche mal selber nach, danke, dass du mich auf die Spur gebracht hast.


Gratulation. Eine Frage mal dazu: Das Buch ist ja augenscheinlich noch nicht erschienen. Geht dann der Verlag auf Leute wie Andreas Eschbach zu, um sie zu Kommentaren wie dem unten zitierten zu bewegen? Und passiert es auch, dass Leute dann Nein sagen oder etwas nicht zitierfähiges liefern?


Im konkreten Fall war es so, dass der Verlag mich fragte, ob ich nicht jemanden hätte. Andreas war der Einzige, der mir einfiel. Wir kennen uns seit Mitte der Neunziger, aber ich muss zugeben, dass ich ihm den ganzen Text, das vorliegende Titelbild etc. mit einer gewissen Nervosität zuschickte. Wenn's ihm nicht gefallen hätte, hätte er das klar zum Ausdruck gebracht, so viel ist gewiss. Zu meiner großen Freude war es wohl der richtige Text zur richtigen Zeit für ihn, besser kann es kaum laufen.

Meine eigenen Erfahrungen mit der Praxis sind ansonsten gemischt.


I see. Ich find sowas ja immer höchst spannend. zB das Buch, das hier auf meinem Schreibtisch liegt: -"Es ist, als sei Henry Miller in diesem jungen Autor wiederauferstanden." - Figaro Littéraire

  • (Zusammenfassung des Inhalts) -"Alles ist präsent: das Rüde und das Zärtliche, das Obszöne wie das Poetische." - Figaro Littéraire Offenbar ist dem Autor damals niemand eingefallen und es gab nur eine einzige positive Rezension. Was ich Ihnen nicht wünsche.

Danke! Über die Rezensionen, da wäre auch noch Einiges zu sagen. Die französische Ausgabe von "Der Zensor" rief am Anfang ausschließlich negative Kritiken hervor. Ich nahm wahr, dass die einander sehr ähnelten und teilweise wortgleich waren, buchte aber die Idee, das könne kein Zufall sein, rasch als Verschwörungstheorie auf das Konto meiner Gekränktheit. Wie mir ein französischer Gewährsmann aus der SF-Szene versichert, stimmte meine Intuition aber: Eine Clique im französischen Fandom versuchte das Buch kaputt zu schreiben. Um meine Gekränktheit zu lindern und die Tatsache zu feiern, dass die Kaputtschreiber nur begrenzten Erfolg hatten, liste ich selbst ausschließlich positive Rezensionen. Kollegen, die auch Verrisse auf ihren Websites bereithalten, nötigen mir Respekt ab.


Cliquen, die Bücher runterschreiben? Bizarr. Wie das?


Meine Auftritte in Nantes müssen einigen missfallen haben, warum auch immer. Und dann gab's Dresche, in jedem Forum und jedem Zine, wo diese Leute sich verbreiten. Bin lange nicht der Einzige, dem das widerfahren ist. Funktioniert wohl ähnlich wie die Meutenbildung im Usenet und im Telepolis-Forum.


Viel Erfolg!


Danke!