Freitag, 29. Juli 2011




Donnerstag, 28. Juli 2011

Ach ja, Kafkas sadistische Idee von Büchern als Äxten am gefrorenen Meer usw. Was da zum Vorschein käme, will keiner wissen, und zu Recht. Es stellt sich heraus, dass die Wahrheit den Menschen vielleicht zumutbar ist, dass es ihr aber erheblich an Bekömmlichkeit mangelt - was sie mit dem Kapitalismus, Herbert Grönemeyer und Vollwertnahrung gemeinsam hat, und was dafür sorgt, dass sie sich im Handumdrehen in eine nimmer endende, wahre Zumutung verwandelt, die ihren Charakter als hohle Pflichtübung letztlich niemand verbergen kann.





Trotz seines Namens war Gorilla Glass auch im Alter von 16 Jahren immer noch dünn und leicht verletzlich. Er bezweifelte ständig den Geschmack seiner Eltern in Fragen der Namensgebung und fürchtete sich vor Kratzern sehr, sowie auch vor angebissenem Obst. Seiner eigenen Stärke nicht bewusst, wollte er am liebsten immer bedeckt und versteckt sein.





Dienstag, 26. Juli 2011

Alle wollen Geschichten erzählen. Die Polizei auch.





Montag, 25. Juli 2011



Er hat mir nichts hinterlassen, dafür war die Zeit nicht. Neun Stunden vom ersten Kopfschmerz bis zur letzten Bemerkung der Klinikärztin reichen dafür nicht aus, und er war schon nach etwa einer Stunde nicht mehr ansprechbar. Er war hoffentlich nicht nur unansprechbar, sondern auch schmerzfrei. Es fallen mir Dinge in die Hände. Sie kommen auf mich, als seien sie für mich angeschafft worden: ein Computer, eine Jacke, ein Rucksack. Da steckte noch ein Kompass drin, von seiner letzten Wanderung. Er wollte immer die besseren Geräte, die wertigere Ausführung. Der Kompass und der Computer sind Beispiele dafür. Die Elemente des Periodensystems wurden einst von den Sternen gemacht, und jetzt sind sie zusammengesetzt zu Menschen, Computern und Kompassen. Unsterblichkeit ist auf diese Weise einfach und bitter. Er hat auch uns nicht hinterlassen. Das würde ja voraussetzen, dass er irgendwo hin gegangen ist. Was bedeutet: "Es bleibt dabei"? Der Riese meiner Kindheit ist tot.





Donnerstag, 21. Juli 2011

Everlast [größer]





Nach anfänglicher Skepsis (und ungewohnten Schwierigkeiten bei der Installation) gefällt mir Lion jetzt immer besser. Das am Anfang leicht verwirrende Gemisch aus Launchpad, Mission Control, Dashboard etc. lässt sich sehr gut über die aktiven Ecken (Systemeinstellungen > Mission Control) regeln, und bietet dann wirklich einen schnelleren Zugriff als vorher. Wie immer bei der Installation eines neuen Apple-Betriebssystems entdecke ich die guten Sachen nach und nach, was dann doch wirkt, als würde ich eine Reihe größerer und kleinerer Geschenke auspacken. Die Darstellung von Korrespondenzsträngen in Mail ist so ein Geschenk. Oder Versions. Oder die deutsche Sprachausgabe. Ich hatte Bedenken, dass Lion meinen betagten iMac (Alu, mid 2007) ausbremst, aber das Gegenteil ist der Fall. Vielleicht zahlt sich hier aus, dass ich ihn neulich noch ein wenig gepimpt habe: Er verträgt nämlich 6 GB RAM statt der 4 GB, die Apple als Obergrenze angibt.

Was Lion mir auch beschert hat, ist die zweite kernel panic in den dreieinhalb Jahren, die ich OS X nutze. Eine Reparatur der Zugriffsrechte (Dienstprogramme > Festplattendienstprogramm > Zugriffsrechte überprüfen /reparieren) ist vielleicht nach der Installation von Lion grundsätzlich keine schlechte Idee.

TrueCrypt macht unter Lion die Grätsche - Abhilfe.

Wer mir hilft einen DeLock USB-to-serial-Adapter unter Lion zum Laufen zu bringen, sei mir als Freund willkommen.

Wichtig war für mich auch noch, den NTFS-3G-Treiber zu deinstallieren, weil der alle Arten von Problemen hervorrief und verstärkte. Leider ist die Deinstallation nicht immer trivial.





Sonntag, 17. Juli 2011

Méthode des méthodes [größer]





Mittwoch, 13. Juli 2011

Kleiner Prinz, ich möchte dich erwürgen.





Dienstag, 5. Juli 2011

Happiness is a kind of courage too [größer]





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